Liebe kann so weh tun, doch sie gibt auch viel ....

Mordor, Samstag, 16. Februar 2019, 11:12 (vor 31 Tagen)

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Was dort gezeigt wird, ist Volksverhetzung, oder auch nicht - je nach dem, wer die Akteure sind.

T.R.E.Lentze, Samstag, 16. Februar 2019, 20:31 (vor 31 Tagen) @ Mordor

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https://video.twimg.com/ext_tw_video/1096672704831389696/pu/vid/450x480/lGx_OK45aTAEFDNT.mp4

Frauengewalt gegen Männer? Gibt´s doch gar nicht! [image]

Ich vermute, daß es sich um eine gestellte Szene handelt. Trotzdem, politisch gesehen ist eine solche Darstellung unter Umständen brisant.

Nehmen wir an, der Schläger sei ein weißer Mann, und der Geschlagene sei ein Neger. Oder erkennbar ein Jude. Fiele das noch unter Kunstfreiheit? Sicher nicht.

Oder, um es ganz einfach zu machen: Der Schläger ist männlich, und der Geschlagene ist weiblich. Also einfacher Rollentausch. Auch das kann dem Veröffentlicher den Vorwurf der Volksverhetzung einbringen.

Und noch gar nicht einmal dieses Maß an "Frauenfeindlichkeit" ist nötig, um einen Strafbefehl ins Haus geschickt zu bekommen. Siehe dazu die verlinkten Beiträge in meinen obigen Eintrag. Unter einen ideologisierten, eigentlich: quasi-religiösen Politik wird der Art. 3 GG einfach ausgehebelt.

Aber dagegen regt sich Widerstand. Drei Tage sind es noch bis zur gerichtlichen Verhandlung. Es handelt sich um einen politischen Prozeß, wie in der Akte ausdrücklich vermerkt ist.

trel

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Ja, das Video ist sicher frauenfeindlich.

Mordor, Samstag, 16. Februar 2019, 20:43 (vor 31 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Ein verirrter Richtender kann das sicherlich auch als "Volksverhetzung" auslegen, wobei er den Beweis des "verhetzten Volkes" ja grundsätzlich immer schuldig bleibt. Eine Floskel halt, mehr nicht. Dazu müssten die nämlich das Volk repräsentativ befragen, um das belegen zu können. Möglicherweise käme dabei sogar heraus, dass der Richtende selbst gar nicht vom vermeintlich "verhetzten Volke" legitimiert ist, aber das ist eine andere zu klärende Sache für die Zukunft.

Wir sehen auf dem Video eine verabscheuungswürdige Gewaltszene. Ob der Mann nun Schauspieler ist (was ich auf Grund der Bilder nicht glaube), ob er unter Drogen steht oder ob er von einer bewaffneten und hinter der Kamera lauernden Frauenhorde zum "Stillhalten" gezwungen wird, wir wissen es nicht. Auschließen kann man es jedenfalls nicht.

Grundsätzlich gilt aber, dass kein Mensch das Recht hat, einem anderen Menschen derartige Gewalt anzutun. Daran und nur daran sollten wir, die vernünftigen Menschen in diesem Land, uns orientieren.

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