Avatar

Neuer Artikel im Sexistinnen-Pranger: Jakob Augstein

admin ⌂ @, Mittwoch, 22. November 2017, 18:54 (vor 22 Tagen)

Siehe hier:

http://sexistinnen-pranger.de/augstein.html

Ich bin schockiert über einen derart krassen Sexismus, von dem ich glaubte, daß er mit den 1980er-Jahren sich überlebt habe.

Und es beweist wieder einmal, daß der Feminismus sowohl von Männern wie von Weibern vertreten wird. Vom Bolschewismus und vom Nationalsozialismus gilt ja Ähnliches. Jedenfalls waren Marx und Engels keine Bauern oder Arbeiter. Und einige bedeutende Juden waren Antijudaisten.

admin

--------------------

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Das könnte auch als Aufruf zur Falschbeschuldigung verstanden werden!

Dekadenzverweigerer, Mittwoch, 22. November 2017, 21:45 (vor 22 Tagen) @ admin

Ob der Salonlinke Augstein sich dessen bewußt ist...?

Avatar

Mehr noch: So ist es ganz klar auch gemeint

admin ⌂ @, Mittwoch, 22. November 2017, 23:11 (vor 22 Tagen) @ Dekadenzverweigerer

Ob der Salonlinke Augstein sich dessen bewußt ist...?

Natürlich ist er sich dessen bewußt. Er ist doch kein einsamer Blogger, der noch aufs Googeln angewiesen ist. Der Augstein hat viele erfahrene Rechercheure und Juristen in seinem Haus, die wiederum beste Beziehungen zu Politik und Wirtschaft unterhalten. Er hat nichts zu fürchten.

Wenn jemand schreibt, ich zitiere:

Aber in der neuen Geschlechterdebatte geht es darum, die Gewichte der Macht zu verschieben - und das geht nicht ohne Gewalt ab.

Es ist schon so: wenn die Frauen ihre Furcht verlieren sollen, müssen die Männer diese Furcht erst selbst kennenlernen.

und weiter oben:

Denn wir brauchen in der Tat eine Revolution. Eine neue sexuelle Revolution. Wie jede Revolution wird auch diese hier nicht ohne Opfer abgehen. Das ist eine Feststellung, keine Rechtfertigung.


dann ist dies ein Aufruf zur Gewalt und ein Versuch der Störung der öffentlichen Ordnung. Im Grunde ist das justiziabel - wenn das Ziel der herbeigewünschten Gewalt nicht ausgerechnet weiße alte Männer wären. Die sind heute vogelfrei. Beträfe es Frauen, Juden, Neger oder "Schutzsuchende", dann wäre der Autor eines solchen Aufrufs längst im Knast.

Insbesondere der Satz "Das ist eine Feststellung, keine Rechtfertigung" zeigt den Zynismus auf, der aus einer völlig gewissenlosen Einstellung folgt. Daß Unschuldige zu Opfern werden, das ist für Augstein ein Automatismus, keine unschöne Nebenwirkung. Wo gehobelt wird, da fallen Späne, hätte er auch schreiben können. Und gehobelt werden muß jetzt - seiner Überzeugung nach. Der Mann geht über Leichen, wenn es dann so weit ist. Seine Gewissenlosigkeit ähnelt der eines Massenmörders, der glaubt, aus geschichtlicher Notwendigkeit handeln zu müssen. Es ist die Idee, welche einer jeden sozialistischen Revolution zugrundeliegt.

Und noch so ein Zynismus:

Diese eigenartige Sorge, dass die Rechtschaffenen im gleichen Topf gekocht werden könnten wie die Täter und Schurken.

Ist es nicht die Aufgabe der Justiz, uns diese Sorge zu nehmen? Hier spricht der reinste Hohn, die Verhöhnung der mutmaßlichen Opfer einer lustvoll fantasierten Lynchjustiz und eines herbeigesehnten Unrechtsstaates.

An Augsteins Kolumne zeigt sich mit seltener Klarheit die Verflechtung von Journalismus, Politik und Justiz.

admin

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Dann wollen wir doch hoffen,....

Der/Anarchist, Donnerstag, 23. November 2017, 22:23 (vor 21 Tagen) @ admin

...daß Augstein das erste Opfer ist. Nur meinen solche Verbrecher, daß die anderen die Opfer sein sollen, sie selber wollen ja am Ende zu den Siegern gehören, schließlich zeigen sie mit ihrem Aufruf, was für Gutmenschen sie doch sind.


Solches Pack wie Augstein sind und waren stets Steigbügel von Diktatoren. Denn ohne solche einflußreichen Opportunisten wären Diktaturen nicht entstanden. Meinungsmanipulationen...aber vor allem Geld braucht jeder, der mächtig werden will.


Da erbt ein primitiver Mann ein Unternehmen und statt Opposition und guten Journalismus an den Mann zu bringen, ruft er zu Gewalt auf gegen die Männer.


Augstein, häng dich auf, geh mit einem guten Beispiel voran!

Avatar

Er hat zwei Väter, ist aber ohne sie aufgewachsen

admin ⌂ @, Freitag, 24. November 2017, 00:11 (vor 21 Tagen) @ Der/Anarchist

Da erbt ein primitiver Mann ein Unternehmen und statt Opposition und guten Journalismus an den Mann zu bringen, ruft er zu Gewalt auf gegen die Männer.

Nun, primitiv ist er nicht, vielmehr differenziert, aber mit sich nicht selbst ganz im Reinen. Siehe hierzu den Artikel über ihn von Susanne Mayer in der "Zeit", erschienen am 12-9-2013: Jakob Augstein: Und plötzlich berühmt. Die Autorin scheint ihn zu bewundern, denn sie schreibt im Stile der Verklärung,

dass dieser Jakob Augstein, wie jemand einmal sagte, so etwas wie eine Romanfigur ist. Ein Typ voller Widersprüche, rätselhaft und fesselnd, verstrickt in eine Story, in der sich Mediengeschichte und bundesrepublikanische Historie, Kabale, Liebe, Konkurrenz und Neid verknäulen.

Ziemlich viel Sympathie spricht auch aus dem Hinweis auf eher problematische Eigenschaften:

Augstein testet gerne Grenzen, seine und die anderer. Das hat, bei allem Lauten, auch etwas Kindliches. Manchmal Nerviges. Der schlimmste Vorwurf wäre natürlich, er sei harmlos, unbedeutend.

Angesprochen auf den Vorwurf, wie er gegen ihn z.B. im "Sexistinnen-Pranger" erhoben worden ist, würde er wahrscheinlich so antworten, wie er auch auf die Frage der Autorin geantwortet hat.

Zündelt er nicht gefährlich mit seiner Gewaltdebatte, wo soll das hinführen? Das wischt er weg: "Ihre Frage deutet auf ein Problem. Radikalität im Denken wird bei uns für etwas Bedrohliches gehalten. Das ist schade. Aber ich bin kein Politiker, sondern Journalist. Ich muss eine gesellschaftstheoretische Debatte nicht nach versicherungslogischen Gesichtspunkten führen."

"Radikalität im Denken"? Nein, Augstein ist radikal - richtiger gesagt: gewalttätig - nicht nur im Denken, sondern auch im Schreiben. Und sogar noch etwas mehr:

Er fordert, man müsse, ja auch in Deutschland, endlich das Tabu über den Einsatz des Körpers in der politischen Auseinandersetzung brechen.

Er tut's nicht selbst, aber er würde es andere tun lassen, falls die bereit sind. Er als Großjournalist hat natürlich gewisse Mittel, um die Hemmschwelle zu senken. Allerdings ginge es wohl zu weit, ihn deswegen gleich mit Julius Streicher zu vergleichen.

Nicht ganz uninteressant ist vielleicht noch, daß Jakob Augstein "zwei Väter" hat bzw. hatte; das war sein rechtlicher Vater Rudolf Augstein und ist sein biologischer Vater, Martin Walser. Aufgewachsen ist er aber ohne sie, stattdessen in einem "Dreierhaushalt mit alleinerziehender Mutter. Aber mit Kindermädchen." Das ist natürlich keine so gute Grundlage zur Erlangung der geistigen Mannesreife. Mit seinem biologischer Vater hatte er jüngst zwar ein langes Gespräch, und dieses dann veröffentlicht. Aber das bleibt doch sehr abgehoben.

Daß Augstein zu "polarisieren" versteht (das Wort ist vielleicht zu freundlich), ist übrigens auch diesem Artikel zu entnehmen: Jakob Augstein dem Wahnsinn nahe.

admin

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Er hat zwei Väter, ist aber ohne sie aufgewachsen

Der/Anarchist, Freitag, 24. November 2017, 11:17 (vor 20 Tagen) @ admin

Allein auf Grund seiner Aussagen halte ich ihn weiterhin für primitiv, da er sich, wie das Wort primitiv bezeichnet, sich nicht allzusehr geistig entwickelt hat. Jugendliche haben den Hang, mit Gewalt die Situationen zu klären, unabhängig davon, ob die Situation auch ohne Gewalt zu klären wäre. Reife Männer wägen ab. Gewalt an sich ist ein legitimes Mittel, aber nicht immer das einzige, um zu einer Lösung zu gelangen.

http://www.danisch.de/blog/2017/11/24/falschbeschuldigungsindustrie/

Ist es das, was sich Augstein wünscht? Daß Falschbeschuldigungen gegen jeden Mann verwendet werden können, auch wenn man im Nachhinein erkannt hat, einem unbeteiligten Mann damit geschadet zu haben? Ja, das will er, denn Dein gestriges Anprangern bzw der Text von Augstein steht in Beziehung mit #MeToo, weil vor allem die Presse- und Medienlandschaft diesen #MeToo-Terrorismus vorantreiben.


Nietzsche ist auch ohne Vater in einem Weiberhaushalt aufgewachsen, hat sich aber, was seine Philosophie belegt, geistig aus den Weiberklauen befreit. Und Augstein? Ist Befürworter des Feminismus. Nein, in diesem Fall bin ich anderer Meinung: Augstein ist primitiv, da er sich geistig nicht entwickelt hat. Ein Mann in seinem Alter ist nicht mehr radikal, sondern klar in seinem Kopf. Radikalität ist Ausdruck der Jugend, Klarheit Ausdruck der Reife.

Gruß

Nachtrag

Der/Anarchist, Freitag, 24. November 2017, 12:42 (vor 20 Tagen) @ Der/Anarchist

Und von welcher Revolution faselt der geistig minderjährige Augstein überhaupt? Welche Ungerechtigkeiten erleiden Frauen denn? Revolutionen sollten den Sinn beinhalten, Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Die sind für Frauen längst beseitigt worden, so sehr, daß Frauen in jeder Beziehung Männern gegenüber bevorteilt werden. Wenn man revoltieren will, dann für den Abbau von Frauenbevorzugung. Das Problem unreifer Köpfe ist, daß sie ohne Revolution nicht mehr leben können. Die Revolution füllt deren leeres Dasein und meist deren Taschen mit Geld. Deshalb werden Ziele, hat man sie erreicht, nicht mehr erkannt, sondern neue Ziele gesucht.

In unserer Gesellschaft ist es zum Ziel geworden, NAZIS aufzuspüren und unschädlich zu machen. Nur gibt es keine Nazis mehr. Sie sind mittlerweile alle tot. Was tun? Den Begriff weiter ausdehnen. Man schafft irrsinnige Behauptungen (Mann/Frau sei gesellschaftliches Konstrukt) und siehe da, man hat wieder Nazis entdeckt! Jeder, der diesen geistigen Müll als solchen bezeichnet, ist ein Nazi. Diese Dummköpfe kapieren nicht einmal, daß sie selber die Nazis geworden sind. Wie steht es in Mein Kampf: man führe der Masse nur ein Feindbild vor, weil zu viele Feinde die Massen verwirren...und wenn es den Juden nicht gäbe, dann würden wir ihn schaffen (zitiert nach Erinnerung).

Und bei #MeToo das selbe Prinzip. Man schafft die Unschuldsvermutung ab, fordert, daß allein die Aussage einer Frau rechtsgültig werden soll, und plötzlich kommen die ganzen Weiberwracks zum Vorschein und behaupten das Blaue vom Himmel. Aber man hat wieder neue Ziele: der Mann an sich muss leiden.

Nein, wenn man in Deutschland etwas abändern will, dann die Beseitigung dieser permanent-Revoluzzer, die im Geld schwimmen und fanatisch nach Aufmerksamkeit hecheln, weil sie vor lauter Reichtum nicht mehr wissen, wohin mit ihrer Langeweile. Diese meist 68er Dummköpfe haben noch immer nicht begriffen, daß ihre Wehwehchen niemand mehr interessiert. Im Gegenteil muß man nun den Schaden, den sie verursacht haben, wieder rückgängig machen. Feminismus, Gender-Mainstream, Gender-Studies, Multikulti, Ehe-für-alle, Sprachpolizei, politische Korrektheit, Zerstörung von Wissenschaft, Auflösung von Gesellschaft durch Import von nicht Integrationsfähigen, usw...all das muß weg.

Diese ewig gestrigen 68er sind das Problem, die hinter jedem Baum einen Nazi sehen wollen.

Avatar

Was ist primitiv?

admin ⌂ @, Freitag, 24. November 2017, 13:38 (vor 20 Tagen) @ Der/Anarchist

Allein auf Grund seiner Aussagen halte ich ihn weiterhin für primitiv, da er sich, wie das Wort primitiv bezeichnet, sich nicht allzusehr geistig entwickelt hat.

Ich stimme dir ja im Wesentlichen zu, aber wir sollten, was Begriffe angeht, gewissenhaft vorgehen. Ein primitiver Mensch kann meines Erachtens nicht Feminist sein, weil Primitivität auch Natürlichkeit beinhaltet. Feminismus ist aber eine Ideologie, also eine komplizierte Verbindung aus Kopfdenken und einem ungeklärtem, nicht unbedingt natürlichem Begehren. Sie befällt die zu sehr "hochgezüchteten", durch Verlust des Ursprungs dekadent gewordenen Menschen. Ich glaube, daß gerade Nietzsche, den du ja - wie ich übrigens auch - sehr schätzst, mir darin zustimmen würde.

Wie ich schon früher ausführte - vergleiche dazu einen meiner frühesten Internet-Artikel überhaupt, die Bausteine zu einer Philosophie des Sexismus (28-1-08) - hat Nietzsche in seiner "Genealogie der Moral" (1887) Gedanken entwickelt, die geeignet sind, den Feminismus zu verstehen. Ich gebe das dortige Nietzsche-Zitat hier wieder:

Der Sklavenaufstand in der Moral beginnt damit, dass das Ressentiment selbst schöpferisch wird und Werte gebiert: das Ressentiment solcher Wesen, denen die eigentliche Reaktion, die der That versagt ist, die sich nur durch eine imaginäre Rache schadlos halten. Während alle vornehme Moral aus einem triumphirenden Ja-sagen zu sich selber herauswächst, sagt die Sklaven-Moral von vornherein Nein zu einem "Ausserhalb", zu einem "Anders", zu einem "Nicht-selbst": und dies Nein ist ihre schöpferische That.

Die ritterlich-aristokratischen Werthurteile haben zu ihrer Voraussetzung eine mächtige Leiblichkeit, eine blühende, reiche, selbst überschäumende Gesundheit, sammt dem, was deren Erhaltung bedingt, Krieg, Abenteuer, Jagd, Tanz, Kampfspiele und Alles überhaupt, was starkes, freies, frohgemuthes Handeln in sich schließt. [...Dagegen:]

Die Priester sind, wie bekannt, die bösesten Feinde - weshalb doch ? Weil sie die ohnmächtigsten sind. Aus der Ohnmacht wächst bei ihnen der Hass in's Ungeheure und Unheimliche, in's Geistigste und Giftigste. Die ganz grossen Hasser in der Weltgeschichte sind immer Priester gewesen, auch die geistreichsten Hasser: - gegen den Geist der priesterlichen Rache kommt überhaupt aller übrige Geist kaum in Betracht.

Daran habe ich nur die Zuschreibung der Ressentiment-Moral auf die "Priesterkaste", speziell die christliche, zu kritisieren. Vielleicht stimmte es damals sogar, doch heute sind es nur allzu deutlich die Feministen, welche die von Nietzsche so bezeichneten "Priester" verkörpern. Und das sind eben keine einfachen, natürlichen, insofern primitiven Menschen. Vielmehr sind es hoch entwickelte, aber in ihrer Entwicklung verunglückte Menschen.

Bedenke auch, daß die Zuschreibung "primitiv" einen diffus beleidigenden Charakter hat und insofern nichts bewirkt, weil sie nichts erklärt, vielmehr die eigene Hilflosigkeit zum Ausdruck bringt. Die natürliche Dummheit der "Primitiven" und "Penner" sollte für wirklich intelligente Menschen überhaupt kein Problem darstellen.

Gruß
admin

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Was ist primitiv? Ein Adjektiv, das...

Der/Anarchist, Freitag, 24. November 2017, 18:39 (vor 20 Tagen) @ admin

...folgendes bedeutet:


1. Sich im Urzustand befindend: primitive Völker, Kulturen, Kunst

2. Nur notdürftig und einfach: eine primitive Hütte, primitive Arbeiten

3. Ein niedriges geistiges oder kulturelles Niveau aufweisend: ein primitiver Mensch, primitive Bildung


Ich beziehe mich auf Punkt 3. Warum? Weil ich Deiner Ansicht nicht folge, den Feminismus nicht als eine komplizierte Verbindung aus Verkopfung und einem ungeklärtem, nicht unbedingt natürlichen Begehren halte. Auch wenn der Feminismus eine Ideologie ist, also eine Weltanschauung, ist der Feminismus primitiv, weil er weder zeitgemäß ist, noch allzu kompliziert. Der Feminismus teilt strikt zwischen gut und böse, Frau gut - Mann böse. Das ist nicht "hochzivilisiert", beinhaltet keine Bildung, ist auch nicht kopflastig, da nicht fein differenziert wird.

Und gerade deshalb kann nur ein primitiver Mensch in der Lage sein, dem Feminismus zu folgen; möglicherweise ist die Primitivität sogar die Voraussetzung dafür. Warum? Weil jeder gebildete Mensch die haltlosen Behauptungen der Feministen widerlegen kann. Nichts von dem, was die Feministen behauptet haben, ist auch nur ansatzweise ernst zu nehmen. Welche auch nur einigermaßen kluge Frau würde sich dem Feminismus anschließen? (Daran sieht man, wie verdummt die heutige Frauengeneration ist). Wenn ich lese, daß man trotz unzähliger wissenschaftlicher Beweise krankhaft an der Behauptung festhält, Mann und Frau gäbe es nicht, seien nur gesellschaftliche Konstrukte, sehe ich in jener Person, die solche Behauptung aufstellt, keinerlei Bildung.

Im Gegenteil ist gerade diese Primitivität der "hochzivilisierten" Menschen eine besondere Gefahr, weil diese primitiven Menschen von sich selber glauben, sie seien gebildet und erkennen als einzige die Wahrheit, so wie eben jener Augstein. Wäre er nur ein "Penner", der um Almosen bettelt und in seiner Dummheit auf der Straße daherschwatzt, wäre er kein Problem, aber er besitzt Geld und Einfluß. Das heißt die Dummen, nicht die Priester, sitzen an den Schaltstellen. Und denen geht es, wie so oft, nur darum, auf andere Leute Kosten leben zu können. Sie sind nicht verunglückt, sondern sie sind gierig nach Macht und Reichtum. Wären sie gebildet, würden sie innerhalb des gesellschaftlichen Systems eine "normale" Karriere anstreben, aber, beim Feminismus sehr gut zu beobachten, schaffen sie mit allen Mitteln die Wissenschaft ab, weil sie zu dumm sind, ernste Wissenschaft zu betreiben, innerhalb der wissenschaftlichen Methoden eigene Wege zu gehen.


Ich halte die Bezeichnung primitiv für angemessen.

Avatar

Keine Zustimmung

admin ⌂ @, Freitag, 24. November 2017, 19:34 (vor 20 Tagen) @ Der/Anarchist

Auch wenn der Feminismus eine Ideologie ist, also eine Weltanschauung, ist der Feminismus primitiv, weil er weder zeitgemäß ist, noch allzu kompliziert. Der Feminismus teilt strikt zwischen gut und böse, Frau gut - Mann böse. Das ist nicht "hochzivilisiert", beinhaltet keine Bildung, ist auch nicht kopflastig, da nicht fein differenziert wird.

Der Feminismus ist durchaus zeitgemäß - ganz unabhängig von seiner Destruktivität. Und er ist auch sehr differenziert, siehe meinen Artikel Formenkreis des Feminismus. Eine Systematik. (2-11-2011)

Du gibst selbst das erhellende Stichwort:

Wenn ich lese, daß man trotz unzähliger wissenschaftlicher Beweise krankhaft an der Behauptung festhält, Mann und Frau gäbe es nicht, seien nur gesellschaftliche Konstrukte, sehe ich in jener Person, die solche Behauptung aufstellt, keinerlei Bildung.

Da liegt dein Denkfehler. Denn auch - oder gerade - sehr gebildete und sehr logisch denkende Menschen können geistig (eigentlich: seelisch) erkranken. Jeder Psychiater weiß das. Tatsächlich gibt es komplexe Wahnsysteme sehr intelligenter Wahnkranker, die an innerer (!) Logik die Logik des Normalmenschen weit übertreffen. Nur gewisse Prämissen im Wahnsystem sind falsch, aber die sind für den Außenstehenden nicht immer leicht auszumachen. Entsprechend gibt es auch kollektive Wahnsysteme.

Die entscheidende Frage ist, ob der Mensch zu seinem logischen Vermögen Zugang hat. Dieser Zugang kann ganz oder teilweise blockiert sein. Dann nützt ihm die beste Denkvermögen, das umfangreichste Wissen usw. nichts. Die Blockade muß dabei nicht unbedingt im Kopfe liegen; sie kann auch in Unregelmäßigkeiten des rhythmischen Systems oder des Stoffwechselsystems begründet sein. Der Kopf ist in gewisser Hinsicht sogar das am wenigsten Geistige im Menschen. Nietzsche war wohl einer der ersten, der dies klar erkannt hat.

Also, hier sind wir verschiedener Meinung. Aber ich ertrage Andersdenkende.

Gruß
admin

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Man muß auch nicht einer Meinung sein.

Der/Anarchist, Samstag, 25. November 2017, 12:32 (vor 19 Tagen) @ admin

Das ist der gravierende Unterschied! Du betrachtest den Feminismus als "sehr differenziert", ich betrachte ihn als eine einfache und lediglich auf Macht bezogene Ideologie. In meinen Augen machst Du den Fehler, den Feminismus zu systematisieren (Dein Artikel). Denn indem Du diese recht primitive Weltanschauung systematisierst, verleihst Du dem Feminismus eine wissenschaftliche Bedeutung, die ihr nicht zusteht. Der Feminismus gleicht eher der Astrologie, die den Anschein erweckt, wissenschaftlich zu sein, aber in Wirklichkeit nur unhaltbare Aussagen von sich gibt. Nun war aber die Astrologie tatsächlich einmal bedeutsam: im Mittelalter. Sie wurde jedoch durch die aufkommende Wissenschaft verdrängt. Ähnlich ist es mit dem Feminismus, der nicht erst ein Phänomen der Gegenwart ist, sondern bereits in der Antike erscheint. Das heißt deshalb betrachte ich den Feminismus als unzeitgemäß, da jeder gebildete Mensch den Feminismus nicht mehr ernst nehmen kann (ähnlich der Astrologie).

Ich gehe sogar noch weiter, indem ich sage, daß Deine Systematisierung des Feminismus dem primitiven Feminismus zuspielt. Denn die Feministen selber behaupten von sich, Wissenschaft zu betreiben. Sie belegen diese Aussage nicht, indem sie wissenschaftliche Methoden und brauchbare Erkenntnisse präsentieren, sondern sie behaupten das allein auf der (jetzigen) Tatsache, daß die Gender-Studies an der Universität verankert sind. Und um diesen Anschein von Wissenschaft zu wahren, schreiben sie einen Unsinn nach dem anderen, verwenden eine neue, völlig unbrauchbare Sprache, um hinter diesem sinnlosen Kauderwelsch Legitimität für sich einzufordern. Und warum? Weil es zu Macht und Geld führt!

Nein, es gibt keinen differenzierten Feminismus, es gibt nur den einen primitiven Feminismus, der nur einen Zweck besitzt: Macht und Geld.


Und im übrigen hat Nietzsche den Feminismus recht einfach definiert:


»Emanzipation des Weibes« – das ist der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene..."

Avatar

Feminismus und Astrologie

admin ⌂ @, Samstag, 25. November 2017, 17:26 (vor 19 Tagen) @ Der/Anarchist

Feminismus, der nicht erst ein Phänomen der Gegenwart ist, sondern bereits in der Antike erscheint. Das heißt deshalb betrachte ich den Feminismus als unzeitgemäß, da jeder gebildete Mensch den Feminismus nicht mehr ernst nehmen kann (ähnlich der Astrologie).

Ich weiß nicht, ob es Zweck hat, wenn ich antworte, aber ich will es noch einmal versuchen.

Deinen Vorstellungen nach müßte ich ungebildet sein, denn ich nehme den Feminismus sehr ernst. Du nimmst ihn übrigens auch ernst, sonst würdest du nicht so oft und so haßerfüllt über ihn schreiben. Wir müssen den Feminismus sogar ernstnehmen, weil er zunehmend unser Leben bestimmt in einer Weise, die wir nicht wollen.

Was wir nicht in dem Maße ernstnehmen müssen, ist die Wissenschaft. Denn die weitaus größte Masse der wissenschaftlichen Ergebnisse ist und bleibt den meisten von uns schlicht unbekannt, sogar den meisten Wissenschaftlern. Wen interessiert es, wieviele tausende Arten von Moospflanzen oder Bienen es gibt und worin sie sich unterscheiden? Je weiter die Wissenschaft fortschreitet, umso weniger kriegen wir davon mit. Die Wissenschaft beeinflußt - anders als die Technik - auch nicht unser Leben.

Aus dir spricht die Fortschrittsgläubigkeit eines Menschen des 19. Jahrhunderts, dem die Wissenschaft zur Ersatzreligion geworden ist. Wenn du also schreibst,

Der Feminismus gleicht eher der Astrologie, die den Anschein erweckt, wissenschaftlich zu sein,

dann unterstellst du dem Feminismus einen Anspruch, den er gar nicht hat. Für Feministen sind Wissenschaft und Logik "patriarchalische Konstrukte", also abzulehnen. Es scheint mir, daß du Feminismus und Genderismus miteinander verwechselst. Für dich gilt:

primitiv = unwissenschaftlich = geschichtlich überholt = nicht ernstzunehmen

Das erinnert mich an eine Witzzeichnung, die ich mir leider nicht aufbewahrt habe. Sie stellt eine Urwaldszene dar: Ein wütender Affe trampelt das Dach eines Geländewagens kaputt. Die beiden Fahrer hangeln sich an einen darüberhängenden Ast und müssen hilflos der Zerstörung ihres Wagens zusehen. Einer sagt zum anderen mit Blick auf den Affen: "Sein Verhalten zeigt nur, wie weit er von unserer Zivilisation noch entfernt ist."

Deine Gleichsetzung von Feminismus und (wissenschaftlich überholter) Astrologie zeigt mir, daß du in einer ähnlich hilflosen Lage bist wie die beiden Fahrer, und daß du dich darüber hinwegtäuschest mit der "Erkenntnis", daß dein Gegner doch primitiv sei. Der Affe ist es ja wirklich. Du fühlst dich überlegen, weil du "fortschrittlich" bist - aber was hilft es dir?

Gruß
admin

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Ein Dialog muß nicht zwecklos sein.

Der/Anarchist, Samstag, 25. November 2017, 19:49 (vor 19 Tagen) @ admin

Richtig, die primitive Weltanschauung Feminismus ist an sich nicht ernst zu nehmen. Daß auch ich eines Tages den Feminismus ernst genommen habe, lag daran, daß ich am AG-Köln das erste Mal mit den Vertretern dieser Ideologie aneinandergeraten bin...d.h. eine Ideologie wird dann zu einem Problem, wenn es zu viele Dumme gibt, die dieser Ideologie folgen und zugleich diese Ideologie in den wichtigen Bereichen der Gesellschaft verankert wird. Von daher ist Dein Vorwurf, ich halte Dich für ungebildet, weil Du Dich mit dem Feminismus auseinandersetzt, haltlos. Zudem ist es nicht "haßerfüllt", wenn ich Tatsachen benenne. Der Feminismus ist primitiv.


Ich denke, Du hast einen falschen Begriff von Wissenschaft, sonst würdest Du wissen, daß die Technologie den Begriff Wissenschaft beinhaltet. In allen Bereichen der Technologie (Raumfahrt, Automobilbau, Flugzeugbau, Architektur, Elektrizität, Maschinenbau, Medizin, Informatik, Evolutionsbiologie...etc.) wirst Du ohne wissenschaftliche Erkenntnisse nichts erreichen. Ich frage mich, wie Du ernsthaft behaupten kannst, daß der Einzelne von der Wissenschaft nicht berührt wird? Im Gegenteil hat die Wissenschaft das Leben der Menschen sehr stark beeinflusst. Die Industrialisierung des 19. Jahrundert war bahnbrechend und hat das Leben der Menschen von Grund auf verändert. Also...ich stehe etwas ratlos da, wenn ich lese, daß 1. die Wissenschaft von der Technik getrennt wird und 2. als Folge dessen behauptet wird, die Wissenschaft sei an sich unbedeutend...

Und wenn Pseudo-Studien veröffentlicht werden, um irgendeine Sauerei zu betreiben, wie z.B. die unzähligen chemischen Zusatzstoffe in der Nahrung als gesund zu verkaufen, dann hat das mit der Wissenschaft an sich nichts zu tun, sondern mit der Gier der Menschen.

Richtig, die Feministen betrachten die Wissenschaft als patriarchalische Unterdrückung, das heißt jedoch nicht, daß sie nicht für sich einen neuen Begriff von Wissenschaft zusammenspinnen. Die Gender-Studies sind ja Ausdruck dieses neuen Begriffes, indem man hingeht und glaubt, Wissenschaft sei - alles behaupten zu dürfen. Man muß, nach deren Vorstellung, nichts mehr beweisen. Ich habe den Unfug auf der Universität zu Köln hautnah erleben dürfen. Was ist also daran falsch, wenn ich schreibe, daß sie sich einen wissenschaftlichen Mantel überstülpen, den sie sich selber aus Stoffresten zusammen genäht haben?! Nur ist das, was sie betreiben, nichts wert, da deren "Erkenntnisse" kein Flugzeug in den Himmel bringen wird.


Feminismus, Genderismus, Gender-Mainstream, Gender-Studies,...alles ein und dasselbe: hohle Begriffe einer primitiven Ideologie. Simone de Beauvoir schwafelte bereits von den "konstruierten Geschlechtern", ohne die Ansammlung jener leeren Begriffe zu kennen. Noch heute berufen sich diese Dummen auf Simone de Beauvoir. Diese pädophile Lesbe ist sozusagen deren "Vordenk*".


Nein, ich behaupte trotzdem nicht, daß primitives und geschichtlich Überholtes nicht ernst zu nehmen sei. Denn wir sehen ja tagtäglich, wie dieser Irrsinn weiter wütet. Nur, und das ist der Unterschied, betrachte ich den Feminismus trotzdem als primitiv, weil nur ungebildete sich dieser Ideologie anschließen können, aber vor allem, was noch schlimmer ist, den Unfug glauben!


Dummheit und Trägheit sind die größten Feinde des Menschen. Denn, und nur darin liegt der Schwachpunkt der Wissenschaft, ist die Wissenschaft schwer anzueignen, die Ausbildung zeitaufwändig. Einerseits verständlich, da die Welt immer komplexer geworden ist, auf der anderen Seite aber unverständlich, da die Reichtümer, die der moderne Mensch zweifellos besitzt, hauptsächlich Folge von der Wissenschaft ist. Vieles hat das Leben erleichtert. Und warum wirft unsere jetzige europäische Menschheit diesen Reichtum weg?...Aber das ist ein anderes Thema...

Avatar

Mehr differenzieren (Primitivität mindern)!

admin ⌂ @, Samstag, 25. November 2017, 22:04 (vor 19 Tagen) @ Der/Anarchist

Ich denke, Du hast einen falschen Begriff von Wissenschaft, sonst würdest Du wissen, daß die Technologie den Begriff Wissenschaft beinhaltet.

Jetzt machst du aus "Technik" gleich "Technologie". Ich meinte aber Technik. Die gab es schon in der Steinzeit. Auch neuzeitliche Technik hat oft mit Wissenschaft gar nichts zu tun. Beispiel: Thomas Alva Edison. Der war wissenschaftlich völlig ungebildet, aber er hatte Intuition. Und darum machte er zahlreiche maßgebliche Erfindungen und schuf eine enorme Technik-Produktion.

Wissenschaft kann man natürlich für Technik und Gesellschaft nutzbar machen. Dann handelt es sich aber um angewandte Wissenschaft, nicht um reine (oder: theoretische) Wissenschaft. Also bitte unterscheiden:

  • Technik (unwissenschaftlich)- Technologie (wissenschaftlich)
  • Reine Wissenschaft - angewandte Wissenschaft.

Also...ich stehe etwas ratlos da, wenn ich lese, daß 1. die Wissenschaft von der Technik getrennt wird und 2. als Folge dessen behauptet wird, die Wissenschaft sei an sich unbedeutend...

Du bist ratlos, weil du nicht genügend differenzierst, also - entschuldige - zu primitiv denkst.

Und wenn Pseudo-Studien veröffentlicht werden, um irgendeine Sauerei zu betreiben, wie z.B. die unzähligen chemischen Zusatzstoffe in der Nahrung als gesund zu verkaufen, dann hat das mit der Wissenschaft an sich nichts zu tun, sondern mit der Gier der Menschen.

Doch, auch das ist (angewandte) Wissenschaft. Nur ist sie fehlerhaft. In der Wissenschaft werden ständig Fehler gemacht, teils ohne, teils mit Absicht. Aber selbst wenn Absicht vorliegt, kann das wissenschaftliche Niveau ansonsten sehr hoch sein. Das muß auch sein, weil der Fehler sonst leicht zu durchschauen wäre. Um Fehler zu entdecken, selbst absichtliche Fehler, muß bisweilen ein hoher wissenschaftlicher Aufwand getrieben werden.

Ferner solltest du differenzieren zwischen Feminismus und Genderismus, wie schon durch mich angeregt. Die Vermengung von beiderlei ist "primitiv".

  • Feministen wollen den Menschen auf den gebärfähigen, sich klonenden Urmenschen zurückführen. Dieser äußerlich weibliche, sich selbst befruchtende Urmensch enthielt ursprünglich noch den Mann, d.h. letzterer hatte sich erst später herausdifferenziert oder emanzipiert, und damit entstand der eigentliche Mensch. Feministen wollen die Menschwerdung insofern rückgängig machen, denn Freiheit und Verantwortlichkeit machen ihnen Angst.
  • Genderisten sind umgekehrt zukunftsorientiert; sie wollen den im Zerfall befindlichen Sexus vorauseilend zerschlagen und die Splitter isolieren, verselbständigen und für den maximalen Lustgewinn verfügbar machen. Das firmiert unter "Vielfalt", "Buntheit" und "Toleranz". Es soll somit eine falsche Zukunft eingeleitet werden, die letztlich in eine Sackgasse endet. Anders als die Feministen bedienen sie sich der Wissenschaft, weil dies der gegenwärtige Ausgangspunkt ist und sie - so wie du - wissenschaftsgläubig sind.

Feminismus, Genderismus, Gender-Mainstream, Gender-Studies,...alles ein und dasselbe

Nein, eben nicht! Da muß man einfach differenzieren. Nicht-unterscheiden: Primitives Denken.

Gruß
admin

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Mehr differenzieren, um primitive Ideologie aufzuwerten?

Der/Anarchist, Sonntag, 26. November 2017, 00:57 (vor 19 Tagen) @ admin

Technologie und Technik sind sinnverwandte Begriffe. Das solltest Du wissen. Die Weltraumtechnologie umfasst z.B. die Raketen- und Raumfahrttechnik. Das heißt ein Ingenieur bringt sein wissenschaftliches Wissen ein, verfeinert die Technik. Ich habe also nicht unwissentlich aus Technik Technologie werden lassen, sondern diese beiden Begriffe bewußt miteinander verbunden. Und ich glaube auch nicht, daß Du den aus der Technologie ausgeklammerten Begriff Technik meintest. Denn viele Techniken sind ohne die Technologie nicht mehr möglich. Was ich eben in meinem Kommentar schrieb, war, daß die Wissenschaft den Menschen sehr stark beeinflusst. Selbst der Bauer pflügt seinen Acker nicht mehr mit der Technik des Ochsengespanns, sondern mit einem durch Technologie entwickelten Traktor.


Schön ist es, wenn man die Antwort bereits kennt. Ich wollte erst noch hinzufügen, daß auch die Beimischung von chemischen Zusatzstoffen zwar auf wissenschaftlicher Erkenntnisse beruht, aber ich ging davon aus, daß mein eigentlicher Gedanke, Wissenschaftsmißbrauch, verstanden wird.


Ich schrieb, daß ich Deinen Artikel gelesen habe, aber ihm nicht folge, genauso wenig ich Deinen beiden sehr individuellen Definitionen von Feminismus und Genderismus folge. Und, bei allem Respekt, ist das lediglich Deine Interpretation. Von daher überlese ich einfach einmal Deinen Angriff gegen mich, wenn Du behauptest, daß der Feminismus, nein, der Genderismus, sich auch der Wissenschaft bediene (und dies als negativ konnotierst). Deine Aussage ist falsch! Im Gegenteil versuchen sie die Wissenschaft zu zerstören, indem sie sie schlicht leugnen, die Erkenntnisse ablehnen. Und jetzt kommen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt: ich sage, der Feminismus ist primitiv, weil er alles wissenschaftliche ablehnt, um zu seinen Ergebnissen zu gelangen, die unter anderen wären, daß es keine Unterschiede zwischen Mann und Frau gäbe, aber im nächsten Satz behaupten, es gäbe 64? verschiedene Geschlechter, und das schwul und lesbisch sein angeboren sei. Also purer Unfug, hat mit Wissenschaft nichts zu tun, weil wenn es keine Geschlechter gäbe, es keine 64? geben kann. Und wenn das Geschlecht anerzogen sei, dann muss auch schwul und lesbisch anerzogen sein.

Du aber spaltest den Begriff Feminismus und füllst jedes gespaltene und neu geschaffene Begriffchen mit Deiner Interpretation. Ich sage es mal so: gehe zu einem Feministen und sage ihm, er "wolle den Menschen auf den gebärfähigen, sich klonenden Urmenschen zurückführen". Der wüsste überhaupt nicht, wovon Du redest. Und wenn Du die Schriften der Gender-Tanten auf der Uni liest, wirst Du keine Wissenschaft in ihnen finden. Wenn man sich mit dem Feminismus auseinandersetzt, kommt man eines Tages dahinter, daß diese Ideologie primitiv ist, weil alles, was an Schriften produziert wurde, im Grunde nur sinnloses Geschwätz ist.


Mehr ist von meiner Seite aus nicht mehr zu sagen. Außer daß wir beide in einem der selben Ansicht sind: daß der Feminismus leider zu viel Einfluß gewonnen hat.

Beispiel für die Auswüchse des primitiven Feminismus

Der/Anarchist, Sonntag, 26. November 2017, 01:21 (vor 19 Tagen) @ Der/Anarchist

https://www.bz-berlin.de/berlin/micaela-schaefer-erhebt-vorwuerfe-gegen-hollywood-star-steven-seagal


Der nächste prominente Mann, der von primitiven Frauen belästigt wird.

Avatar

Mein Schlußwort

admin ⌂ @, Sonntag, 26. November 2017, 16:41 (vor 18 Tagen) @ Der/Anarchist

Mehr ist von meiner Seite aus nicht mehr zu sagen.

Dann gebe auch ich noch ein Schlußwort.

Wir haben keine Möglichkeit der Verständigung, weil du ständig mit einem eigenwilligen Begriff von Wissenschaft operierst. Daran hatten wir uns schon früher gerieben, und ich hatte dir damals geraten, zumindest mal in der Wikipedia den Artikel über Wissenschaftstheorie aufzurufen. An der Uni ist es natürlich verpönt, sich auf die Wikipedia zu berufen. Aber wem es an Grundkenntnissen fehlt, der ist mit der Wikipedia gut beraten, zumal dort auch auf weiterführende Fachliteratur verwiesen wird.

Wissenschaft ist kein geeignetes Mittel, um einen Überblick über die Realität zu gewinnen. Denn Wissenschaft schreitet immer fort in Richtung einer Differenzierung und Spezialisierung. Umgekehrt verhält es sich mit Philosophie. Beide, Philosophie und Wissenschaft, bedingen einander: Philosophie gibt der Wissenschaft die erkenntnis- und wahrheitstheoretische Grundlage, und Wissenschaft gibt der Philosophie das Material, aus dem diese ein zusammenhängendes Weltbild fügt.

Was den Genderismus betrifft - nicht den Feminismus (du weigerst dich zu differenzieren) -, so ist er durchaus wissenschaftlich eingestellt, und genau das macht ihn so lebensfremd. Damit will ich nicht sagen, daß Gender-Professorinnen grundsätzlich über ein nennenswertes wissenschaftliches Denkvermögen verfügen. Das Bildungsniveau heutiger Abiturienten reicht oft nicht einmal an das Niveau von Volksschulabschlüssen früherer Zeiten heran. In den naturwissenschaftlichen Fächern werden diese Leute meist im ersten Semester schon ausgesiebt (die Durchfallquote kann über 50 % betragen); in anderen Fächern aber können sie Professuren erlangen. Dennoch gibt es einige dieser meist weiblichen Professoren, die hoch intelligent sind und sehr wissenschaftlich denken, so wie etwa die Judith Butler. Aber genau das macht sie lebensfremd. Den Extremfall bilden die schon erwähnten intelligenten Wahnkranken.

Was dich betrifft, so bist du - aus meiner Sicht - hängengeblieben in einer unvollständigen Emanzipationsphase. Du hast dich teilweise gelöst aus der kirchlichen Autoritätsgläubigkeit eines Menschen des 19. Jahrhunderts und strebst hin zum wissenschaftlichen Weltbild ebenfalls des 19. Jahrhunderts, ohne es wirklich erreicht zu haben. Unter den Nicht-mehr-Gläubigen warst du sozusagen der einäugige König; unter den wissenschaftlich Gebildeten warst du der gescheiterte Aspirant, und bist es heute erst recht.

Wissenschaft hat für dich immer noch Glaubenscharakter. Das liegt daran, daß du sie nicht wirklich kennengelernt hast, vor Allem nicht in ihrem heutigen Niveau. So scheinst du auch Glaubensinhalte mit Hypothesen zu verwechseln. Was ich hier geschrieben habe über die differierenden Ziele von Feminismus und Genderismus, sind keine Glaubeninhalte, sondern Hypothesen. Hypothesen sind legitime Mittel der Wissenschaft, sinnvolle Zusammenhänge aufzuzeigen, um der Forschung eine Richtung zu geben. Sinnvoll sind sie dann, wenn sie möglich, in sich schlüssig und geeignet sind, mehre Fragen zugleich widerspruchsfrei zu beantworten. Dann bleiben sie sinnvoll auch dann, wenn sie sich im Nachhinein als unzutreffend erweisen.

Es stimmt auch nicht, was du behauptest:

gehe zu einem Feministen und sage ihm, er "wolle den Menschen auf den gebärfähigen, sich klonenden Urmenschen zurückführen". Der wüsste überhaupt nicht, wovon Du redest.

Doch, gerade die radikalsten (und gebildetsten) Feministen, wie etwa Sally Miller Gearhart, wüßten es. Sie plädiert ja für die Wiedereinführung der Parthenogenese, diesmal durch technische Mittel. Du müßtest nur einmal meine Artikel über sie nachlesen, vielleicht auch ihre Schrift "The Future - If There Is One - Is Female" studieren oder davon meine deutsche Übersetzung. Und auch Vertreter der (feministischen) Matriarchatsbewegung) wüßten, wovon ich spreche. Die Genderisten sicher auch. Du hast dich nicht sachkundig gemacht.

Die Widersprüche des Genderismus, die du aufführst, etwa, daß das Geschlecht konstruiert sei, Homosexualität aber angeboren, sprechen ebenfalls nicht gegen den wissenschaftlichen Charakter - es sei denn, sie kämen aus demselben Mund. Ich weiß, daß das vorkommt, siehe oben. Aber ansonsten ist Widersprüchlichkeit ein Kennzeichen jeder Wissenschaft. Oft genug gibt es zum selben Thema widersprechende Meinungen, Paradgmen oder sogar widersprechende Tatsachen.

Die Primitivität im Denken, die du den Genderisten ("und Feministen") zuschreibst, ist deine eigene. Und die projizierst du auf sie. Ähnlich wie die Linkspopulisten alle, die ihnen widersprechen, in einen Sack packen und "Nazi" draufschreiben, so packst du die Andersdenkenden in einen Sack und schreibst "primitiv" darauf. Dein Feindbild reicht historisch weiter zurück als das der "Antifaschisten".

Ich wollte dir mit meinen Erklärungen nicht den Tag verderben, aber geht denn das heute überhaupt? Heute ist Totensonntag. - Wenn ich dir eine Empfehlung geben darf: Versuch einmal, dich in die Wissenschafts-Geschichte und Theorie einzuarbeiten. Oder studiere Philosophie. Was hast du in Köln eigentlich studiert?

Gruß
admin

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Mein Schlußwort!

Der/Anarchist, Mittwoch, 06. Dezember 2017, 16:39 (vor 8 Tagen) @ admin
bearbeitet von Der/Anarchist, Mittwoch, 06. Dezember 2017, 17:15

Hahaha...ich habe Geschichte UND Philosophie studiert, was mich im Nachhinein ärgert, da ich damals den Geisteswissenschaften zu hohen Stellenwert gab, wobei ich die Geschichtswissenschaft noch etwas in Schutz nehme, da das Wissen um Vergangenheit für das Verständnis der Gegenwart notwendig ist. Trotzdem wäre ich bei den Naturwissenschaften besser aufgehoben gewesen.


Natürlich ist es gerade die Wissenschaft, die das geeignete Mittel ist, um einen Überblick über die Realität zu gewinnen. Was sonst? Vielleicht ist es eher das Problem der Gläubigen, nicht damit klar zu kommen, daß das Leben an sich weitaus weniger "spektakulär" ist, als sie sich das vorstellen, ja, daß auch das menschliche Leben, von außen betrachtet, nicht mehr wertvoller ist, als das einer Küchenschabe. Es wurde so viel in das menschliche Dasein hineininterpretiert, nur um was zu erreichen? Richtig, lassen wir das. Im Forum steht von meiner Seite aus genug.

Weil Du glaubst, den Feminismus differenzieren zu müssen, weil Du glaubst, daß der von Dir differenzierte Teil, Genderismus, wissenschaftlich sei, ist das dann auch so? Der Feminismus ist nicht wissenschaftlich. Nicht einmal im Ansatz. Im Gegenteil ist der Feminismus, wie ich bereits tat, mit der Astrologie zu vergleichen. Reine Behauptungen, die durch nichts bewiesen werden und bewiesen werden können. Sich einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, reicht nicht aus, um wissenschaftlich zu sein. Und das gilt auch für Judith Butler. Denn welchen Erkenntnisgewinn legt sie vor? Nein, Du allein bist es, der das, was dort "produziert" wird, aufwertet. Und Du bist es, der übersieht, daß deren "Hypothesen" in Wirklichkeit nur unhaltbare Behauptungen sind. Du willst mich belehren? Wenn Du doch selber Philosophie studiert hast, weißt Du, daß philosophische Systeme oftmals in sich geschlossen und sinnvoll erscheinen. Nur basieren diese Systeme allein auf gedanklicher Ebene, fernab von der rauen und recht nüchternen Wirklichkeit. Weshalb scheiterten alle philosophischen Systeme, wenn man versuchte, sie umzusetzen? Es gibt Themen in der Philosophie, die man ernst nehmen kann, zb...Poppers Erkenntnistheorie, aber, und das ist der Punkt, auf den ich hinaus will, man kann sich heute nicht mehr leisten, die Erkenntnisse der Naturwissenschaften zu leugnen, um seine "Hypothese" aufzustellen. Weshalb Deine Kritik gegen meine Beispiele Unsinn ist. Diese angebliche Widersprüchlichkeit ist doch nur entstanden, weil man die Beweise der jeweiligen Wissenschaften leugnet. Entweder Mann oder Frau. Ein drittes Geschlecht existiert nicht. Da gibt es keinen Widerspruch. So primitiv ist das Leben, so primitiv die Wissenschaft, die die Zweigeschlechtigkeit erkannt hat, so primitiv bin auch ich, weil ich diese Erkenntnis annehme! Und vor allem bin ich deshalb besonders primitiv, weil ich über das Geschwafel vom "gebärfähigen, sich klonenden Urmenschen" nur lachen kann.


Nein, die Primitiven schaffen sich eine Weltanschauung, die sie dann nach außen hin als Wissenschaft verkaufen wollen. Und jeder, der diese Weltanschauung ablehnt, ist dann der Primitive. Das heißt in diesem Falle projizierst Du eher Deine Unfähigkeit, Primitives zu erkennen, auf mich, und stellst mich als den im 19. Jahrundert zurückgebliebenen dar. Nur bist Du es, der den esoterischen Mumpitz von Rudolf Steiner liest und ihn oft zitierst und mit seiner Weltanschauung konform gehst. Oder etwa nicht? Und wenn man schon geübt ist in Esoterik, dann ist klar, daß man den esoterischen Mumpitz des Feminismus als Wissenschaft ansieht.

Ich dagegen bin derjenige, der seit einiger Zeit sich von den Geisteswissenschaften verabschiedet hat und nun zu den modernen Naturwissenschaften tendiert, Bücher kauft und liest. Deshalb kannst Du mir nicht meinen Tag versauen. Ich sehe das nüchtern.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum