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Hat dieses Forum seine Aufgabe erfüllt?

admin ⌂ @, Freitag, 19. Dezember 2014, 15:43 (vor 1495 Tagen)

Meine Herren!

Als dieses Forum begründet wurde - das war im Dezember 2010, also vor vier Jahren -, war die feminismuskritische Szene ziemlich turbulent. Es gab heftige interne Auseinandersetzungen mit der Folge, daß Männer, die z.B. im damaligen WGVDL-Forum geschrieben haben, ich zum Beispiel, rausgeworfen wurden, eventuell mehrmals nacheinander. Es gab daraufhin Neugründungen, so etwa das als Persiflage konzipierte "neugelbe" Forum, das sich aber nicht lange gehalten hat. Gleichzeitig veröffentlichte ich das "Reserveforum", das noch besteht und weiterhin die Aufgabe erfüllt, die sein Name vermuten läßt.

Was das kurz danach geschaffene Weiberplage-Forum betrifft, so ist es einer launigen Idee entsprungen. Im Grunde wollte ich nur meine gerade im Aufbau befindlichen IT-Kenntnisse erproben und damit experimentieren. Anscheinend wirkte aber der Name so anziehend, daß es rasch einige aktive Schreiber anzog.

Gleichwohl wäre es wohl irgendwann eingeschlafen, wenn nicht gewisse Aktivisten innerhalb der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen (LfM), Direktor: Dr. Jürgen Brautmeier, sich mit mir, dem Betreiber, angelegt hätten. Ich nahm die Herausforderung an, und zwar mit dem Ergebnis, daß der Angreifer, nach derzeitigem Stand der Dinge, vollkommen abgeschlagen wurde, ja diesem Forum wider Willen zu neuem Leben verhalf. Es sieht gegenwärtig nicht danach aus, daß die Auseinandersetzung ein weiteres Mal aufflammen würde. Jedenfalls haben mich seit längerer Zeit keine Schreiben dieser Anstalt mehr erreicht.

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Nunmehr scheint es, daß die Foristen sich nach und nach verabschiedet haben. Soll ich dies bedauern?

Mir wäre es lieb, wenn gar kein Grund bestünde, ein solches Forum zu betreiben. Und tatsächlich ist mein Eindruck, daß eine feminismuskritische Haltung nicht zum politisch-medialen, aber sehr wohl zum völkischen Allgemeingut geworden ist. Man ersieht es an den Kommentarspalten zu Artikeln in den Online-Medien. Zwar ist der Feminismus weiterhin staatstragend, aber er stößt auf breiten Widerstand zunehmend nicht nur der männlichen, sondern auch der weiblichen Bevölkerung. Es gibt auch keine bedeutenden feministischen Aktivisten mehr. Der Stern Alice Schwarzers ist schon seit Langem im Sinken. Ihre Erwähnung ruft am ehesten noch Spott und Mitleid hervor.

Das, was mein eigentliches Anliegen ist, nämlich eine vertiefende spirituelle Untersuchung des Feminismus und der Geschlechterproblematik überhaupt, konnte ich hier nicht verwirklichen. Entsprechende Vorstöße blieben durchwegs ohne Widerhall. Das aber, was zu dokumentieren mir im Grunde lästig ist, nämlich die täglichen kleinen oder auch großen Ungerechtigkeiten, die für eine Gynokratie nun einmal bezeichnend sind, das wurde täglich neu aufgetischt.

Mir war es erstens deshalb lästig, weil sich aus solchen täglichen Mitteilungen kein Erkenntnisgewinn ergibt. Zweitens, weil andere Mitteilungs-Organe, etwa "Genderama", diese Aufgabe eher besser erfüllen. Drittens, weil es eine "Fruststimmung" verbreitet, die droht, zum Lebensinhalt zu werden.

Dennoch möchte ich diesen Schreibern danken. Sie haben dieses Forum zu gegebener Zeit nicht im Stich gelassen und damit eine wichtige Aufgabe erfüllt. Sie haben nämlich besagter Landesmedienanstalt und ihrem Direktor bewiesen, daß die noch bestehende Meinungsfreiheit immer noch als ein Gut angesehen wird, das zu verteidigen sich lohnt.

Bleibt die Frage: Soll man ein eingeschlafenes Forum weiterhin im Netz stehen lassen? Ich sehe so manche anfangs sehr aktiv gewesene Foren aus völlig anderen Themenbereichen, die seit Monaten tot sind, und nicht gelöscht werden. Das Aufrechterhalten kostet nur den Domainpreis, das sind in vorliegendem Falle 50 Cent pro Monat, somit 6 € pro Jahr. Dieser Aufwand ist nicht der Rede wert. Ein Betreiber, der sich innerlich von seiner Schöpfung verabschiedet, wird es zweckmäßigerweise aber sperren oder zumindest die Registrierungspflicht aufrechterhalten bzw. wieder einführen. Ein solches Forum würde vielleicht noch den Zweck einer Dokumentation erfüllen.

Ihnen viel Besinnung zum Jahresende!

admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

Hat dieses Forum seine Aufgabe erfüllt?

Der/Anarchist, Sonntag, 21. Dezember 2014, 05:51 (vor 1494 Tagen) @ admin

Man kann die Veränderungen nicht aufhalten. Ich weiß, daß ich zu Beginn, als ich dieses Forum für mich entdeckte, wie ein wilder geschrieben hatte, weil ich den Dialog gesucht hatte. Aber das liess irgendwann zunehmend nach, weil die Themen tatsächlich so etwas wie alltägliche Banalitäten geworden waren. Aber das lag nicht an den Schreibern, sondern an den aktuellen Geschehnissen. Ich halte unsere Zeit für politisch und gesellschaftlich flach. Auch wenn die wahrscheinlich von den USA gesteuerten Parteien Deutschland in eine gesellschaftspolitische Wüste verwandeln wollen, hat unsere Zeit etwas sattes. Unsere Zeit ist es nicht wert, dass man ihr einige Seiten im Geschichtsbuch reserviert. Sie ist Ausdruck des Niedergangs, mehr nicht. Und wie zu allen Niedergangszeiten ist auch unsere durch die Weiberplage zusätzlich belastet...aber ob das täglich dokumentiert werden muss?

Und was Deine Suche betrifft, hoffe ich für Dich, dass Du woanders jemanden finden wirst für einen regen Austausch. Ich hatte auf Grund Deiner Links einiges gelesen. Aber es ist nicht mein Gebiet. Ich persönlich konnte damit nichts anfangen. Deshalb hatte ich auch keine Antwort mehr gegeben. Aber betrachte meine Aussage nicht als Wertung. Ich lebe und denke einfach in eine andere Richtung.


Aber lass das Forum bestehen. Das Geld könnte man sich teilen. Denn das Forum kann für so manches noch verwendet, Themen im Archiv recherchiert und genutzt werden.

Allen ein frohes Fest und ein erfolgreiches neues Jahr!

Hat dieses Forum seine Aufgabe erfüllt?

Meinung., Sonntag, 21. Dezember 2014, 15:14 (vor 1494 Tagen) @ admin
bearbeitet von Meinung., Sonntag, 21. Dezember 2014, 15:41

Zwar ist der Feminismus weiterhin staatstragend, aber er stößt auf breiten Widerstand zunehmend nicht nur der männlichen, sondern auch der weiblichen Bevölkerung.

Der Feminismus hat Probleme - und das ist auch gut so !
Oder anders: es ist nicht mehr und nicht weniger als nachträgliche Gerechtigkeit.

Die Unzufriedenheit der weiblichen Bevölkerung wird die politischen Akteure erreichen.
Das spüren auch Frauen: http://www.appenzellerzeitung.ch/ostschweiz-am-sonntag/thema/Viele-Frauen-wollen-gar-nicht;art304168,4077169
Es ist absehbar, dass in Kürze der politischen Klasse Vorwürfe gemacht werden "ihr wirtschaftet nur in eure eigene (Elitefeminismus) Taschen"
Da wollen viele nicht dabei sein.

Pappnasen wie eine Wizorek - als Schutzschild - vor die Politik zu installieren, wird nicht mehr gelingen.
Damit will sich die Politik nur vor Kritik schützen, idem sie behaupten "wir hören ja auf Frauen, die eure Interessen vertreten."

Meine Prognose für die nahe Zukunft: es wird zunehmend mehr egalitäre Beziehungen geben.
Das bedeutet: im Nest (Haus) steckt auch das Geld der Frau. Dies wird allzu leichtfertige Entscheidungen, wie sie in der Vergangenheit von weiblicher Seite getroffen wurden, bremsen.
Pärchen, die unter diesen Möglichkeiten sind, werden seriell Monogramm Leben, sodass der verklemmte Akademiker (wieder) neidvoll feststellen kann "Dumm fickt gut"

Wer ist gefährdet ?

Diejenigen, die über einem durchschnittlichen Einkommen liegen oder aufgrund ihres bisherigen Werdegangs dazugehören könnten.
Das Risiko für dieses Klientel heisst: Nur-Hausfrau
Mein Rat: lasst sie das Haus mitfinanzieren !

Wer ist ideell benachteiligt ?

Die Söhne aus unserem Bildungsbürgertum, deren Väter versagt haben, indem sie den Worten von hässlichen Mannsweibern und egomanischen gestörten Weibern eine Bedeutung beigemessen haben. Sie haben sich damit an einer seelischen Vergiftung ihrer Söhne mitschuldig gemacht.
[Natürlich wären da auch noch ihre Mütter, die sich daran beteiligt haben.
Dazu manches auch noch toll fanden: nacheheliche Versorgung oder nörgeln (als Opfer) ohne Verantwortung]

Es gibt auch keine Ausreden, denn: Es ist ja nicht so, dass es hier um subtilste Effekte jenseits von unglaublichster Quantenphysik und allgemeinster Relativitaetstheorie ginge, sondern ganz im Gegenteil darum, dass ... http://www.weiberplage.de/index.php?id=12105
Diese Söhne (aus den genannten Verhältnissen) haben den größten geistigen Befeiungsdedarf.
Diesen müssen sie nun aber selbst leisten und können es nicht an andere delegieren.

Mich muss niemand befreien.
Ich muss keine Zahlungen an eine pseudo gebildete, selbstgerechte Kuh auf zwei Beinen leisten - und habe seit ca. einem Monat mit meinen 48 Jahren eine 25- jährige Freundin.
[Thematischer Einschub: dies ist eine flotte allgemeine Zusammenfassung → http://www.amazon.de/Erfolgreich-Flirten-Julia-Valenti-ebook/dp/B009L9A5E2
Vertiefungen sind möglich (kann sich jeder selbst suchen), wobei mir lieber wäre, wenn es etwas gäbe, was hier im Form schon ein paarmal angesprochen wurde, nämlich ein Pick-Up in einer Light-Version, das berücksichtigt, dass junge Männer einen Freundeskreis haben, der auch recht problemlos erweitert werden kann, sofern er zum jetzigen Zeitpunkt nicht besonders groß sein sollte. Das macht einiges einfacher, sodass ein(e) "Konfrontationstherapie/Konfrontationstraining" so wie es im Pick Up beschrieben wird, zu großen Teilen unnötig ist. Dies lässt auf eine leichtere Art eine "Komfortzone" entstehen.]

Meine Tätigkeit (in einem kleinen Rahmen) oder die von z.B. Akif Pirinçci (in einem größeren Rahmen) könnte man so beschreiben: "Mann für das Grobe" ← das ist keine Lebensaufgabe, sondern ein zeitlich begrenzter Übergang.
Da geht's darum: "Dinge, die mal klar, deutlich und unmissverständlich zu sagen waren."
Danach ist ein größerer Rahmen anzustreben, bei dem man ohnehin moderater sprechen sollte. Wobei dies nicht (wieder) mit zu Tode objektivieren, oder Absurditäten wie das Gegenüber hat auch sympathische Seiten (weil es ein Weib ist), verwechselt werden sollte.
Stattdessen wäre darauf zu achten, was das Gegenüber tatsächlich vertritt.
Dort möchte bspw. wiedermal Eine den Rechtssaat abschaffen, damit Frauen endlich abends sicher ihren Müll rausbringen können oder so → http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?mode=thread&id=13295
(Ab: "Sich in einem links-feministischen Kontext an einem solchen Punkt auf einen Rechtsstaat zu berufen ... ")
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Das Forum: als 'Nachschlagewerk' sollte es auf jeden Fall erhalten bleiben.
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Dir und allen ein frohes Fest und ein erfolgreiches neues Jahr !

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Mein (Jahres-?) Schlußwort

admin ⌂ @, Montag, 22. Dezember 2014, 17:41 (vor 1492 Tagen) @ admin

Meine Herren!

Die Auffassung, die ich vertrete, die ich gerade in diesem Forum immer wieder vorgetragen habe und die sie in der gesamten deutschsprachigen Männerbewegung m.W. einzigartig macht, läßt sich in folgende Worte fassen:

Männer sind Menschen im eigentlichen Wortsinne. Weiber nehmen am Menschsein zwar teil, aber sie repräsentieren den Menschen nicht.

Man kann das vergröbert auch so ausdrücken: Weiber sind Menschen zweiter Klasse. - Oder: Weiber sind minderwertige Menschen. Nur sollte man die Ausrücke "zweiter Klasse" bzw. "minderwertig" in diesem Zusammenhang auch definieren, sonst hat man mit Nachfragen, im Extremfalle mit Angriffen zu rechnen. Zur Rechtfertigung heißt es dann, man habe sich "mißverständlich" ausgedrückt. Der Wille oder die Fähigkeit, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, ist leider noch nicht allgemein verbreitet. In der politischen Klasse ist Mündigkeit des Bürgers auch gar nicht erwünscht.

Halten wir uns also an die fett gedruckte These. Wer sie heute bewußt (!) vertritt, knüpft sie an mindestens eine von nachfolgend genannten Voraussetzungen:

(a) Das biblische Weltbild. So etwa, unübertroffen konsequent, der Theologe Georg Huntemann (1929-2014), aus dessen Schriften ich in meinem Artikel Klassenfeind Gott. Warum die Männerbewegung keine Erfolge vorweisen. (2-7-2012) einige bezeichnende Passagen zitiert habe.

(b) Das anthroposophische Weltbild. Es enthält als eines seiner wichtigsten Elemente die Idee der Re-inkarnation, also der Wiederverkörperung. Demnach ist der physische Mensch nur temporäre Erscheinung einer unsterblichen menschlichen Individualität. Man trifft diese Individualität nicht, indem man ihr ein Geschlecht beilegt, denn das Geschlecht wechselt von Verkörperung zu Verkörperung. Es wird, wie auch die Rasse, gewählt, aber nicht nach, sondern vor der Geburt. Näheres siehe meinen Artikel Sind Weiber Menschen? im Reserveforum.

Man kann die Minderwertigkeit des Weibes auch allein durch eine genaue Beschreibung von Fakten zu begründen versuchen, so wie es im Blog Frauenhaus - von Frauen für Frauen geschieht. Aus meiner Sicht hat das den Nachteil, daß das Auswahlkriterium der Fakten infrage gestellt werden kann, was wiederum den Vorwurf der Einseitigkeit (wenn nicht Schlimmerem) begünstigt.

Mein persönlicher Akzent liegt aber klar auf dem anthroposophischen Weltbild, von dem ich meine, daß es in Zukunft Allgemeingültigkeit erlangen wird. Das biblische Weltbild hingegen ist im Abdämmern begriffen. Es leuchtet nicht mehr so unmittelbar ein, wie dies noch bis zur Zeit der "Aufklärung" der Fall gewesen ist. Es beruhte auf Autorität und natürlicher Intuition; dagegen beruht Anthroposophie auf zukünftigen Erkenntnisfähigkeiten, zu deren Ausbildung aber die eigene Bemühung nötig ist. Leider sind dazu nicht allzu viele Menschen bereit.

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Der Vollständigkeit halber muß ich eine Zwischenform erwähnen, die unter o.g. Voraussetzungen eine ideologische Entgleisung darstellt. Ich meine den Genderismus. Hier kommt bereits die Ahnung zum Durchbruch, daß der Mensch in seiner geschlechtlichen Ausprägung nicht durch seinen Körper definiert ist. Was noch fehlt, ist die Erkenntnis der überphysischen unsterblichen Individualität. In der Folge wird die Wahl des Geschlechts in die Willkür des bereits verkörperten Menschen gelegt, was zu grotesken Verzerrungen des Menschenbildes führt.

Es kommt dann notwendig zu tiefsitzenden, unauflösbaren Widersprüchen. Der Hauptwiderspruch besteht darin, daß einerseits die geschlechtliche Ausprägung konstruiert sein soll, anderseits dieselbe, etwa im Falle der Homosexualität, dermaßen verabsolutiert erscheint, daß sie in den Rang einer politischen Größe erhoben wird. Was wiederum die Schaffung von Krankheits-, Ausgrenzungs- und impliziten Straftatbeständen ("Homophobie") nach sich zieht.

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Grundsätzlich läßt sich also die Geschlechterfrage drei grundlegenden Positionen zuordnen:

(a) Das biblische Weltbild. Ist im Abdämmern, wird aber z.Z. noch nicht dem Straftatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) zugewiesen. Mir ist es sympathisch, doch verspreche ich mir aus ihm allein keinen Erkenntnisgewinn.

(b) Das genderistische Weltbild. Bildet eine Teilwahrheit ab, die dadurch, daß sie einem falschen Kontext zugewiesen wird, zu einer grotesken Verzerrungen der Wirklichkeit führt und damit eine ernstzunehmende Gefahr darstellt.

(c) Das anthroposophische Weltbild. Nimmt Einsichten vorweg, die absehbar zum Allgemeingut bestimmt sind. Erfordert zur Zeit aber erhebliche eigene Erkenntnisbemühungen. Seinen Verächtern sieht man meistens an, daß sie sich nicht einmal dem nötigen Grundlagenstudium hingegeben haben, welches Voraussetzung zur Entwicklung neuer Erkenntnisfähigkeiten ist.

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Ich bin der Meinung, daß während der Zeit der sogenannten Heiligen zwölf Nächte, also von Heiligabend (24. Dezember) bis Epiphanias (6. Januar), Stille herrschen sollte, auch in diesem Forum. Ohnehin handelt es sich ja, wie bereits früher gesagt, um ein Forum, von dem ich mir wünschte, daß es - in dieser Form jedenfalls - nicht nötig wäre.

Ich hoffe somit auf Ihr Verständnis, wenn ich Ihnen mitteile, daß ab sofort bis zum 6. Januar - vielleicht auch endgültig - keine Einträge mehr möglich sind. Alle Registrierungen wurden gelöscht. Für Mitteilungen steht Ihnen zunächst noch das Reserveforum zur Verfügung.

Was ich Ihnen allen während dieser Zeit wünsche: wirkliche Besinnung. Ich will nicht sagen "Selbstbesinnung", denn das könnte als Kritik aufgefaßt werden.

Ich meinerseits empfinde die Zeiten des notwendigen Rückzuges meistens als wohltuend. In meiner Erinnerung ersteht das Bild meines 50. Geburtstages. Das war in Afrika. Meine Frau hatte vergessen, daran zu denken, gratulierte mir also nicht. Ich war ein bißchen betrübt und beschloß spontan, auf mein Grundstück zu fahren, bevor ich mich der Versuchung hingeben würde, auf die Gratulationen anderer Menschen zu warten.

Dieses Grundstück ist fast ein Hektar groß, hügelig, auf einem Hang gelegen, unten von einem Bach begrenzt; es ist bewachsen mit übermannshohen Gräsern und vereinzelten Bäumen, überhaupt abwechslungsreich gestaltet. Ich konnte darin ungesehen spazierengehen, mich verstecken. Schlangen gab es, auch giftige, aber sie taten mir nichts; Chamäleons, Libellen. Es war "meine Welt". Dort also habe ich den ganzen Tag verbracht, natürlich versorgt mit Essen und Getränken.

Solche Rückzugsgebiete kann man mit bescheidenen Mitteln hier nicht kaufen, aber man kann sie sich in anderer Weise einrichten. Oder mit dem Fahrrad in noch nicht erkundete Gebiete fahren.

In diesem Sinne: viel Besinnung!

admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)

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