Weiblichkeit leben

Nur mal so, Mittwoch, 10. Dezember 2014, 22:27 (vor 1500 Tagen)

Evangeline Lilly kritisiert Feminismus

Los Angeles - Evangeline Lilly kann sich nicht für Feminismus erwärmen.

Die Schauspielerin empfindet Damen, die für die Rechte der Frauen kämpfen, als ziemlich männlich. Sie sagte gegenüber "Huff Post Entertainment" dazu: "Ich bin sehr stolz, eine Frau zu sein und als Frau mag ich das Wort Feminismus nicht, weil ich, wenn ich es höre, damit Frauen assoziiere, die versuchen, ein Mann zu sein. Ich möchte nicht so tun, als sei ich ein Mann. Ich will nicht wie ein Mann sein, ich will meine Weiblichkeit leben."

Es gibt eben richtige Frauen mit denen man(n) trotz ihrer Andersartigkeit umgehen kann.

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Und es gibt genetische Unfälle.

Gruß
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Eine Bemerkung zu meiner Signatur: Mit 91 Jahren: Schriftsteller Ralph Giordano ist tot

Weiblichkeit leben

Felix, Donnerstag, 11. Dezember 2014, 00:07 (vor 1500 Tagen) @ Nur mal so

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Bukowski, Charles (1920-1994)
"Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren."

Da kann man nicht widersprechen.

Grüße

Weiblichkeit leben

Ludwig, Samstag, 13. Dezember 2014, 09:06 (vor 1498 Tagen) @ Nur mal so

Ein tragischer Fall.
Aber leider ist es so, daß recht viele Weiber heute (eigentlich seit geraumer Zeit) zwar wieder ihre Weiblichkeit entdecken, was das Äußere angeht, aber im Verhalten und Denken durch die seit nun viele Jahrzehnten laufende feministische Beeinflussung des Denkens und der Kultur, einen ungezwungenen selbstverständlichen Umgang zu Ihrer Weiblichkeit ein wenig verloren haben, will mir scheinen.


Gruß Ludwig

Weiblichkeit leben

Nur mal so., Samstag, 13. Dezember 2014, 13:45 (vor 1497 Tagen) @ Ludwig

Es gibt durchaus auch positive Anzeichen.
Nur bewahrt das unsere Gesellschaft nicht davor, dass wir auf dem Friedhof der Geschichte landen.

[Einschub: die Politik bekommt derzeit weder eine geziehlte Zuwanderung noch diese Kitas auf die Reihe]

Der einzige gangbare Weg wäre wohl, dass Männern und Frauen (bisher nur für Frauen) eine serielle Monogamie ermöglicht wird.
Das bedeutet: die Kosten für weiblich Minderleistung und Kinder müssten noch stärker sozialisiert werden, sodass nicht ein einzelner Mann, weil er ein Kind gezeugt hat und/oder mit einer Frau eine zeitlang zusammen war, so wie es heute ist, zur Kasse gebeten wird.
Das schreibe ich nicht als Lobbyist, weil es für mich zunächst ein Nachteil wäre.
Dafür dass andere Männer entlastet würden, also nur noch Anteilig in einem allgemeinen Sinne zahlen, würde sich mein Anteil erhöhen.

Dennoch wäre ich dafür, weil Männer eh zahlen.
Man kann die Belastung eben nur so verteilen, dass der einzelne Mann nicht völlig der Früchte seiner Arbeit beraubt wird.

Gruß

Verstaatlichung der Reproduktion.

T.R.E.Lentze, Samstag, 13. Dezember 2014, 15:15 (vor 1497 Tagen) @ Nur mal so.

Das bedeutet: die Kosten für weiblich Minderleistung und Kinder müssten noch stärker sozialisiert werden, sodass nicht ein einzelner Mann, weil er ein Kind gezeugt hat und/oder mit einer Frau eine zeitlang zusammen war, so wie es heute ist, zur Kasse gebeten wird.

Wenn ich dich recht verstehe, läuft das auf eine totale Sozialisierung - oder Verstaatlichung - der menschlichen Reproduktion hinaus. Konsequenterweise müßte der Staat schließlich aber auch unter eugenetischen Gesichtspunkten die Eltern zusammenführen, d.h. ggf. zur Kopulation zwingen. Es gibt derartige Modelle, z.B. in Platos "Staat", Campanellas "Sonnenstaat", im Jesuitenstaat auf Paraguay u.a.m. Der Russe Schafarowitsch hat das in einem sehr lesenswerten, leider vergriffenen (aber antiquarisch noch erhältlichen) Buch über den Sozialismus dargestellt.

Gegenwärtig leben wir in einem reproduktiv widersprüchlichen, inkonsequenten und sexistisch ungerechten System: Männern sind die Elternrechte weitgehend genommen worden. Jetzt könnte man sie den Weibern auch noch nehmen. Das wäre eine Möglichkeit der Heilung. Die andere Möglichkeit ist die Wiederherstellung der elterlichen Autonomie, wie es sie früher bei uns gab und andernorts immer noch gibt. Sie ist Teil der ursprünglichsten Gewaltenteilung, nämlich der zwischen Staat und Familie, polis und oikos. Die jetzige Gewaltenteilung (Legislative, Judikative, Exekutive) ist eine spätere Erfindung.

Das ist ein Thema, das am besten gesondert diskutiert werden kann.

Gruß
trel

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