Maischberger. Zwischenbilanz

Der/Anarchist, Mittwoch, 10. Dezember 2014, 00:32 (vor 1505 Tagen)

Die erste, die ihre kranken Vorstellungen von sich gab, war Christa Müller, ehem. Frau von Oskar Lafontaine. Sie vertrat die Ansicht, daß man sich heute zu einfach scheiden lassen kann. Dieser Ansicht folge ich. Jetzt der Hammer: dies beziehe sich aber nur auf die Männer, d.h. man müsse die Männer dazu zwingen, dass für sie die Scheidung schwieriger werde. Denn, ihre Begründung, wäre der Mann nach der Scheidung glücklicher, da er wieder bumsen gehen kann, mit den Freunden einen Saufen gehen kann usw., die Frau dagegen die Kinder habe und dadurch ein schweres Los gezogen habe, da sie als Alleinstehende ja weniger Geld habe usw....selbst der Scheidungsanwalt verzog das Gesicht.

Wie dumm ist die Frau? Wenn das so wäre, warum geht dann die Scheidung meist von den Frauen aus? Und warum verlieren die meisten Männer nach der Scheidung, vor allem materiell?

Da fehlen alle Angaben.

T.R.E.Lentze, Mittwoch, 10. Dezember 2014, 00:44 (vor 1505 Tagen) @ Der/Anarchist

Wo kann man das nachlesen? Man kann ihr doch nicht widersprechen, wenn man nicht weiß, was sie wo und wann und zu welcher Gelegenheit genau gesagt hat.

Gruß
trel

Ok. Ich kommentierte die laufende Sendung...

Der/Anarchist, Mittwoch, 10. Dezember 2014, 02:40 (vor 1505 Tagen) @ T.R.E.Lentze

...die heute in der ARD lief, von 22:45 bis 00:00 Uhr. Zu finden wird die Sendung wohl in der ARD Mediathek sein: Maischberger; Thema - Geht Scheidung ohne Rosenkrieg? Mit Detlef Bräunig, Betreiber des Blog: Das Männermagazin.

Maischberger. Leutnant Dino.

T.R.E.Lentze, Freitag, 12. Dezember 2014, 00:09 (vor 1503 Tagen) @ Der/Anarchist

Ich habe soeben die Sendung über das Internet gesehen.

Am meisten beeindruckt hat mich Rosalie van Breemen, eine ausgezeichnete Selbstdarstellerin mit sehr viel Haltung, körperlich und wohl auch seelisch (falls sie in ihrem Buch nicht lügt). Sie machte auf "Sexbombe", aber wenn man das so gekonnt tut wie sie, dann ist das auch eine Leistung. In meiner Anschauung ist sie ein wirkliches Schmuckstück; allerdings könnte ich, als Geringverdiener, sie mir natürlich nicht leisten.

Genau das Gegenteil war Frau Peters. Sie wäre als Ausnahmefall echt zu bemitleiden, wenn sie sich nicht schon soviel Selbstmitleid gönnen würde. Vor Allem täte sie gut daran, weniger ausführlich über ihren seelischen Zustand und ihren Bedarf an Psychopharmaka zu reden, denn sonst zieht sie ja Menschen an, die in ähnlicher Verfassung sind, so wie eben ihr Verflossener, der Alkoholiker.

Was Leutnant Dino betrifft, nun ja, er zeigte auch viel Haltung und war insofern der Rosalie ähnlich. Aber aus meiner Sicht hat er sich zu sehr auf die Rolle des zynischen Hedonisten und schlüpfrigen Unterhaltprellers versteift.

Besser wäre gewesen, er hätte mehr Bedauern zum Fall der Frau Peters ausgedrückt und zugleich erläutert, daß sehr viele Scheidungsväter - sicher erheblich mehr als Scheidungsmütter (gibt's den Ausdruck überhaupt?) - sich in der gleichen bedauernswerten Lage befinden. Vätern wird ja viel weniger geholfen als Mütter. Dabei sind sie seelisch ebenso verletzbar, nur reden sie nicht so gerne darüber. Das also hätte viel deutlicher gesagt werden müssen.

Gleichwohl war natürlich gut, daß er dabei gewesen ist.

trel

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