Mal was Aufbauendes: Friseurladen nur für Männer.

T.R.E.Lentze, Dienstag, 09. Dezember 2014, 12:23 (vor 1562 Tagen)

Gerade in der JF gelesen: Hier darf ein Mann noch Mann sein, von Ronald Berthold.

Politisch inkorrekter geht es kaum: Beim Interview im Laden hat der eine Besitzer eine Büchse Bier in der Hand, der andere zieht genüßlich an seiner Zigarette. Leen und Bertus führen das wahrscheinlich kultigste Friseurgeschäft Europas. Jeden Morgen, bevor die beiden die Fronttür aufschließen, warten bereits zwanzig Männer darauf, endlich unters Messer zu dürfen, dabei ein Bierchen zu zischen, Stammtischgespräche zu führen und eine zu rauchen.

Zum Erfolgsrezept gehört – Gleichstellungsbeauftrage mal weghören –, daß Frauen hier nicht hineindürfen.

[...] Diese maskuline Welt rund ums Haareschneiden und Rasieren muß den Antidiskriminierungs-Wächtern der EU vorkommen wie die Hölle auf Erden, also wie ein Supermarkt ohne Frauenparkplätze. [...]

Das waren jetzt nur kurze Ausschnitte. Lest den Artikel ganz, er ist aufbauend!

trel

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Kino und alte Zeiten

Du bist Deutschland., Dienstag, 09. Dezember 2014, 17:43 (vor 1561 Tagen) @ T.R.E.Lentze

http://jungefreiheit.de/kultur/sein-und-zeit/2014/hier-darf-ein-mann-noch-mann-sein/#comments

Otto Ohnesorge meint

9. Dezember 2014 um 15:06
(...)
Ich wuchs als Kind in einem Dorf am Rande der Vulkaneifel auf.

Kein Quatsch.
Aus dem Dorfkino waren die Klappsitzreihen entfernt und stattdessen Tische und Stühle aufgestellt worden.

Da durfte man während der Vorstellung, wie in einer Kneipe, essen, trinken und rauchen.

Mit zum Kino gehörte eine Imbißbude.
Pommes rot/weiß. Currywust. Schaschlik, Frikadellen.
Da versorgte man sich und dann ging es ab in den Saal.
Anschließend ne Kippe.
Nachher schmeckt die immer am besten.

Wenn du das einem in Brüssel erzählst, kriegt der Schnappatmung.
Was für ein Quatsch.

Das war richtig Klasse.
Meine schönsten Kinoerlebnisse.
Bei "Kommissar X", Fuzzy, Dick und Doof und Louis de Funes.
Die pure Lebensfreude.
Nä, wat wor dat e su schön.

Da sülzte aber auch keiner rum.
Von wegen "ich vertrage den Rauch nicht".
Ich glaube, den hätte man gelüftet.

"Verdamp lang her, verdamp lang …… verdamp lang her……."

Wie gerne würde ich diese Atmosphäre noch einmal erleben dürfen.

Die alten Zeiten waren wirklich besser !

Radikale Nicht-Raucher haben auch etwas feministisches an sich. Hysterische Opfer, die Lungenkrebs bekommen, wenn sie im Park an einem Raucher vorbeigehen müssen, oder gar ein Raucher unter ihnen wohnt.

Gruß

Mal was Aufbauendes: Friseurladen nur für Männer.

Ludwig, Samstag, 13. Dezember 2014, 10:04 (vor 1558 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Es gehört heute noch Mut dazu, aber immer mehr trauen sich (hoffentlich) Männlichkeit in alle ihren Facetten auszuleben. Viele Jugendliche kenne das gar nicht mehr, und wundern sich über die vielen individuellen Möglichkeiten männlicher Haartracht.
Aber es wird doch erfreulich besser, auch wenn man ab und zu noch mal ein hinterhergerauntes "Fellfresse" (anderes Wort für Bartkultur:-D ) hört.

Wahrscheinlich hat man aber als Angehöriger von kulturell eher am Rande des Mainstreams liegenden Gruppen (Rocker, LARP-er*, Reenactor* etc.) einfach ein anderes Gespür dafür als der konfektionierte auf seinen Gebrauchswert für das Weib reduzierte 08/15 Mann.

Wenn ich mal Gelegenheit habe Frühstücksfernsehen zu sehen, und dann die Schoßhündchen in ihren Anzügen sehe, denke ich immer, mein Gott, gleich schmeißen sie sich auf den Rücken und lassen sich von ihrer Komoderatorin in den geilen Fickstiefeln den Bauch kraulen.:-D


* http://de.wikipedia.org/wiki/Live_Action_Role_Playing
* http://de.wikipedia.org/wiki/Reenactment


Gruß Ludwig

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