„Goldröcke“ - die Frauenquote – für wen erdacht?

Frauenförderung, Montag, 08. Dezember 2014, 17:08 (vor 1506 Tagen)

Ein lesenswerter Text.

"Briefe an die Redaktion"

Auszug: Allenthalben geistert sie durch die Medien, die sogenannte Frauenquote. Mit verdächtiger Vehemenz wird sie vor allem von weiblichen Politikern als die Wunderlösung für endgültige Gleichberechtigung und Heilung der gesellschaftlichen Probleme schlechthin dargestellt. Manche sprechen von einem starken Signal.

Ein starkes Signal? Oder das völlig falsche Signal? Sind Frauen minderbemittelt? Vermittelt die Frauenquote nicht den diskriminierenden Beigeschmack, dass Frauen irgendwie beschränkt seien und trotz vollständiger, gesetzlicher Gleichberechtigung im freien Wettbewerb nicht „ihren Mann“ stehen können? Deshalb müssen wir spezielle Frauenplätze reservieren. So gesehen bestätigt die Quote eine generelle Unterlegenheit der Frau. Eigentlich an sich schon eine inakzeptable Beleidigung und ein Rückschlag für alle Frauen, die ihren Weg selbstständig und selbstbewusst gehen und sich nun pauschal einem ironischen „Quoten-Lächeln“ ausgesetzt sehen. Kaum die geeignete Art und Weise, Frauen, insbesondere auch auf hohem Niveau in der Umgebung von Leitwölfen und Alpha-Männern, Respekt zu verschaffen.

Genauso fraglich ist, warum Frauen z. B. in öffentlichen Institutionen oder in der Politik bevorteilt werden sollen. Alle diese Karrieren stehen ihnen doch eigentlich sowieso und uneingeschränkt offen. Nicht einmal die bekannte Diskussion um Kinder und Karriere bietet ein Argument, denn ...

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Grüße

Der Fehler liegt im Grundgesetz Art. 3,2

T.R.E.Lentze, Montag, 08. Dezember 2014, 19:12 (vor 1506 Tagen) @ Frauenförderung

"Genauso fraglich ist, warum Frauen z. B. in öffentlichen Institutionen oder in der Politik bevorteilt werden sollen. Alle diese Karrieren stehen ihnen doch eigentlich sowieso und uneingeschränkt offen."

Der Denkfehler findet sich bereits im Grundgesetz Art. 3, genauer: in einem Zusatz, nachfolgend hervorgehoben:

Art 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Innerhalb des hier hervorgehobenen (weil erst später eingefügten) Satzes liegt der Fehler im Wort "Gleichberechtigung". Die Gleichberechtigung kann der Gesetzgeber nämlich gar nicht fördern; er kann sie nur beschließen.

Beabsichtigt ist auch gar nicht Gleichberechtigung, sondern vielmehr eine politische Maßnahme mit einem bestimmten - aus natürlichen Gründen nicht erreichbaren - Ziel, nämlich der Gleichstellung. Politische Maßnahmen oder Absichtserklärungen gehören aber nicht in ein Gesetz. Eigentlich ein Grund zur Verfassungsbeschwerde.

Da zeigt sich, wie politisch-ideologisch verseucht unser Grundgesetz inzwischen ist. Aber solange das nicht geändert wird, können sich die Politiker darauf berufen.

Was fehlt, ist die klare Erkenntnis, daß die Geschlechter nicht gleichgestellt werden können, ohne Unfrieden zu schaffen. Gleichstellung ist im Grunde die Aufhebung von Gleichberechtigung. Nur manchen Leuten fällt das auf, und manche von ihnen sagen das auch. Aber es wird wohl noch eine Zeitlang dauern, bis das Wissen um die praktische Unmöglichkeit der Gleichstellung zum Allgemeingut geworden ist.

trel

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„Goldröcke“ - die Frauenquote – für wen erdacht?

WWW., Montag, 08. Dezember 2014, 19:42 (vor 1506 Tagen) @ Frauenförderung

Nach einer ernsthaften Antwort (über mir) geht auch ein bisschen Spaß.

Eine der offensichtlichsten Straw Feministinnen taucht in der Folge Kriminelle Gleichberechtigung der Comicserie Power Puff Girls auf. Darin bekämpfen die Mädchen eine Bösewichtin namens Femme Fatale, die durch das Venussymbol auf ihrer Maske und ihrem Kostüm sofort als Emanze erkennbar ist.

Power Puff Girls vs. Super-Emanze

'Unsere Mädels' müssten mehr wie die Power Puff Girls sein, dann hätten sie nämlich mehr Durchblick. :-D

Gruß

Am wenigsten für die die man Vorgibt: also Frauen, wie fast alles in unserer Politik

Patriarchilluminat, Montag, 08. Dezember 2014, 21:26 (vor 1506 Tagen) @ Frauenförderung

Die Frauenquote ist eine von unheimlich vielen politischen Maßnahmen die vor allem der Politik und dem Staatsapparat nutzen der schon bedenkliche geschwürhafte oder parasitäre Züge zeigt.

Mehr Macht, mehr Regelungen, mehr Wählerinnen, mehr Staatsapparat, mehr Verwaltung.

Dass dies der "politischen Elite" in diesem Konkreten Fall leicht fällt beruht auf der Frustration unserer für die Reproduktion zu empfindlichen Teilen obsolet gewordenen Frauen.

Den Frauen wird ihr Frust und ihr Versagen in der nach wie vor und je weiter oben man schaut männlich dominierten Arbeitswelt an männlichen Kriterien gemessen plausibel durch die Schlechtigkeit des Mannes erklärt, er müsse gezwungen werden für die im Grunde besseren Frauen Platz zu machen.

Ein Appell an den Narzissmus vieler von ihrer "Karriere" frustrierten Frauen, die wie gesagt frustriert sind weil sie nicht mehr ihrer biologischen Bestimmung entsprechend leben können, also von einer Familie geschützt Kinder haben können.

Die daher statistisch steigende Frustration der Frauen plausibilisiert diese politischen Rationalisierungen und ermöglicht die politische Ausnutzung auch weil wir ein Frauenwahlrecht haben.

Bei vielen Frauen kommt auch noch Projektion als Plausibilisierungsverstärker hinzu weil das Dominante, Unterdrückerische und auch Boshafte was Männern gegenüber Frauen im Wirtschaftsleben unterstellt wird eine auch bei diesen Frauen selbst gut etablierte aber Verdrängte also vom eigenen Selbstbild abgespaltene und wie gesagt Projizierte Verhaltenskomponente ist.

Von außen betrachtet, wie ich es tue, sehe ich diese Entwicklung aber eher als positiv, denn die Basis für diese Fehlentwicklung ist eine kritische Masse obsoleter und daher psychisch herausgeforderter Frauen für die es scheinbar in unserer Wohlstands- und Überflussgesellschaft keine andere Lösung gibt als die zu beobachtende und alles was die Dezimation der obsoleten Frauen beschleunigt finde ich gut.

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