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Es ist ein strukturelles Problem, daß Weiber Fotzen sind - stimmt's, Herr Brautmeier?

T.R.E.Lentze, Mittwoch, 22. August 2018, 21:44 (vor 27 Tagen)

Ich habe mich ja von der feminismuskritischen Tätigkeit weitgehend zurückgezogen, was auch mit meinem Alter zu tun hat: Mein Sohn ist erwachsen, der Sorgerechtsprozeß ist Vergangenheit; zudem ist, aus natürlichen Gründen, mein Interesse am intimen Umgang mit Weibern geschwunden. Insofern bin ich nicht mehr persönlich betroffen. Und da ich glaube, meinen Teil zur Feminismuskritik in der Vergangenheit geleistet zu haben, habe ich mich entschieden, mich - ungestört von irgendwelchen Beziehungsproblemen - meinen wirklichen Interessen zuzuwenden.

Dennoch lese ich weiterhin die Nachrichten über das Internet. Dabei fiel mir dieser JF-Artikel auf: Jammern und hassen auf höchstem Niveau, von Boris T. Kaiser. Er handelt von der neuesten Eskalationsstufe des Sexismus:

[...] wurde in diesen Tagen auf Twitter eine neue Stufe auf dem Weg zur totalen Verlogenheit erklommen. Dort schaffte es der Hashtag MenAreTrash (zu dt.: Männer sind Abfall) bis ganz nach oben in den Trends.

Angestoßen wurde die Welle feministischer Tumbheit durch einen Tweet der Berufs-Twitterin von der “taz“, Sibel Schick. Die große Naive des linken Gesinnungsjournalismus twitterte in der völlig ungerechtfertigten Selbstgefälligkeit, die in dieser Reinkultur nur ihr gegeben ist: „Es ist ein strukturelles Problem, daß Männer Arschlöcher sind."

Das weckt in mir - und sicher auch in den treuen Lesern dieses Forums - die Erinnerung, daß vergleichbare Äußerungen in diesem Forum, welche sich allerdings auf Weiber beziehen, die Landesmedienanstalt von NRW auf den Plan riefen. Damaliger Direktor war Dr. Jürgen Brautmeier. Ich sollte mehre tausend Euro Bußgeld und Verwaltungsgebühren zahlen, zahlreiche Einträge löschen und einen Jugendschutzbeauftragten bestellen. Dagegen habe ich mich juristisch gewehrt, mit Teilerfolg. Jedenfalls habe ich nichts gezahlt, keinen der inkriminierten Einträge gelöscht und auch keinen Jugendschutzbeauftragten bestellt. Mit meinem Widerstand war ich bis jetzt erfolgreich. Alle diese Vorgänge sind durch eigene Beiträge in diesem Forum dokumentiert (benutze Suchfunktion). Außerdem habe ich auf meiner Netzseite "MannPassAuf" mehrfach darüber berichtet, zunächst hier.

Das "Hassen auf höchstem Niveau", von dem der JF-Artikel handelt, ist aber feministischerseits keineswegs neu. Es gab nur früher keine Medien, welche diesen Haß dermaßen verbreiten und popularisieren konnten. Das ist erst mit den sozialen Netzwerken möglich geworden.

Ich will nicht ausschließen, daß die Landesmedienanstalt - übrigens war auch die Bonner Staatsanwaltschaft eingeschaltet - jetzt wieder gegen mich tätig wird, und zwar wegen der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels, insbesondere wegen der Überschrift.

Natürlich wäre das in krassester Weise widersinnig, denn das entscheidende Wort, mit dem der Feminismus sich rechtfertigt, heißt "Gleichberechtigung". Aber daß die weisungsgebundene Justiz sich nicht darum schert, wurde mir damals schon beigebracht mit dem Hinweis auf "Kein Recht auf Gleichbehandlung im Unrecht", vgl. den darauf bezüglichen Wikipedia-Artikel.

Man kann also durch die deutsche Justiz wie auch durch die "staatsfernen" Landesmedienanstalten verfolgt werden, wenn man Weiber als Kollektiv in einer Weise verunglimpft, wie das in Hinblick auf Männer gang und gäbe ist.

Man darf ebenso, inbezug auf Kollektive, Deutsche beleidigen, nicht aber Ausländer. Man darf Christen beleidigen, nicht aber Muslime. Man darf Weiße beleidigen, nicht aber Schwarze. Das steht am Ende des Kampfes für Gleichberechtigung.

Man male sich nur eine der möglichen extremen Konsequenzen aus: Schwarzhaarige werden nicht bestraft, wenn sie bei Rot über die Ampel gehen, Blonde und Rothaarige schon. Die würden aber mit ihrer Empörung ins Leere laufen, denn in der Verfolgung des Unrechts gibt es, siehe oben, keine Gleichbehandlung. Die Polizei müßte auch nicht (ja dürfte auch nicht) begründen, nach welchen Kriterien, hier z.B. der Haarfarbe, sie Verstöße verfolgt oder auch nicht.

Der Staat und die Justiz haben also mit dem o.g. Prinzip ein Mittel in der Hand, um beliebig den ideologischen Richtungskampf zu lenken. So wie das auch schon im Dritten Reich geschah.

trel

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