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Jungs interessieren sich für Dinge und Mädchen für Menschen?

T.R.E.Lentze, Samstag, 07. Juli 2018, 17:01 (vor 78 Tagen) @ Borat Sagdijev

Jedes sich mit "Dingen" beschäftigen muss am Ende gut genug sein zum Überleben und sich zu Vermehren.

Demnach ginge es um die Art-Erhaltung. Aus dir spricht der Darwinist. Ich aber lehne den Standpunkt ab, daß der Mensch nur der Erhaltung seiner Art diene. Vielmehr sehe ich einen klaren Unterschied zwischen Mensch und Tier. Demnach muß das Tier sich notwendig mit der Erhaltung seiner Art beschäftigen; der Mensch, vorzugsweise als Mann, muß es nicht, und tut es oft auch nicht. Er kann sich also mit Dingen beschäftigen ohne zu fragen, ob es einem anderen Menschen nützt oder oder auch nur interessiert.

Hingegen ist das Weib dazu geboren, um die menschliche Art zu erhalten. Das macht seine Tier-Nähe aus. Die entsprechende Formel lautet: Der Mann ist produktiv; das Weib ist reproduktiv. Natürlich gilt das nur tendenziell.

Der ideologisierte Darwinismus erkennt diesen fundamentalen Unterschied nicht an. Er macht auch den Mann zum Tier - er macht aus dem Manne ein Männchen -, und darum lehne ich ihn ab.

Frauen sind nur bedingt produktiv in der klassisch und immer noch männlich dominierten Berufswelt integrierbar und die Zukunft wird das weiter verschärfen.

"und die Zukunft wird das weiter verschärfen": Das glaube ich nicht! Oder kannst du das begründen?

Ich unterstelle einen natürlichen Zerfall der Geschlechter-Identitäten. So besehen ist der Genderismus nicht völlig aus der Luft gegriffen; er greift nur den Zerfall ideologisch auf, um eine regelwidrige Seitenlinie der Evolution einzuleiten. Diese evolutive Seitenlinie besteht in einer Art Vertierung des Menschen, welche ihn in die absolute Unfreiheit, theologisch gesprochen: in die Hölle, führen wird. Hölle heißt nichts Anderes als Gottferne. Sie ist nicht notwendig ein Ort des Leidens.

Die evolutive Hauptlinie - "Hauptlinie" nicht quantitativ verstanden; zahlenmäßig wird sie zunächst eher minoritär sein - besteht in der Aufhebung der menschlichen Art. Also auch in der Aufhebung der menschlichen Sexualität. Weiber, genauer: Mütter, wird es in dieser Linie nicht mehr geben. Das Weib als physische Erscheinung wird ausgeschieden. Diese Evolutionslinie ist keine andere als diejenige, die durch den Gott in Menschengestalt eingeleitet worden ist. Sie ist das wahre Christentum in seiner eigentlichsten Bedeutung. Zur Erinnerung: Jesus wurde zwar durch eine Mutter (Maria) geboren, aber als Christus ist er mutterlos auferstanden. Kopien (Modelle) seines Auferstehungsleibes sind uns alle einverleibt worden. Noch können wir diese Kopien ausführen, müssen es aber nicht, denn das liegt in unserer Entscheidungsfreiheit.

Ein Jeder von uns sollte sich fragen: Will ich als ein sterbliches Individuum wieder in die Art zurückkehren, bis hin zum Tod dieser Art - oder will ich die Art verlassen, d.h. als Individuum unsterblich werden und die Fähigkeit zur immerwährenden Wandlung erwerben? Wie gesagt, wir sind frei und können uns für das Eine oder für das Andere entscheiden. Es geht hier nicht um Wissen, sondern um Wollen.

trel

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