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Gefahr und Chance

T.R.E.Lentze, Donnerstag, 25. Januar 2018, 11:50 (vor 28 Tagen) @ Alfonso

Selbst ein Haus würde ich nur noch ohne Frau bauen. Sobald ein Weib mit im Kreditvertrag oder Grundbuch steht, bist du fast schon ruiniert.

Und selbst da gibt es keine Absicherung. Dein Eigentum schützt dich nicht davor, daß eine Frau es kriegt, sobald du sie hereinläßt. Denke nur an die täglichen Wohnungsverweise, wo der Mann die Wohnung, die allein unter seinem Mietvertrag läuft, der Frau abtreten muß.

Ich wurde sogar gerichtlich verpflichtet, die Miete für eine gekündigte Wohnung 10 Monate lang weiterzubezahlen, solange nämlich, bis meine Frau bereit war, sie zu verlassen. Nach meiner Kündigung - ich war der alleinige Mietvertragspartner - blieb die Frau einfach drin. Mit meinem Kind, versteht sich. Der Vermieter forderte mich auf, die Wohnung zu räumen. Da meine Frau sich weigerte, wegzugehen, ging ich zum Gericht, um sie rauszuklagen.

Und was soll ich sagen: Der Richter verpflichte mich zur Weiterzahlung der Miete. Mir schien, daß er es aufrichtig bedauerte, denn er sagte: "Es ist bitter für Sie, aber..." Die schwarze Frau und ihr neuer schwarzer Mann lächelten halb verdruckst, halb schadenfroh. Sie hatten eine offiziell als feministisch eingestufte Rechtsanwältin, eine sogenannte "Opferschutzbeauftragte", die das für sie einfädelte. Tatsächlich habe ich die ausstehende Miete dann nie gezahlt, weil ich es nicht konnte, ebensowenig irgendwelchen Unterhalt. Letztlich blieb der Vermieter auf seiner Forderung sitzen, bis heute.

Das Beste für uns Männer ist also wirklich, die - im ursprünglichen Kontext unsinnige - Forderung nach "Abstand halten auf Armlänge" selber zu praktizieren. Du kannst dir ja schon für eine bloße Berührung den Vorwurf der Belästigung einhandeln.

So desaströs diese Verhältnisse nun auch sind, so sehe ich doch eine Chance. Die Verhältnisse zwingen uns nämlich, das alte Sprichwort "Drum prüfe, wer sich ewig bindet" wirklich ernstzunehmen, ja zu erweitern, nämlich auf alle selbst nur oberflächlichen Bindungen, ja Annäherungen. Unser psychologischer Blick wird geschult. Das ist mit Entbehrungen verbunden, welche die Weiber freilich genauso betreffen. Und auch sie werden sich überlegen müssen, ob sie den Feminismus weiter unterstützen oder sich ihm nicht lieber verweigern, so wie es kürzlich eine Frauengruppe um die verdienstvolle Mme. Deneuve getan hat.

Du magst denken: der hat gut reden, ist ja ein alter Mann. Stimmt. Das Alter hat eben auch Vorteile. Man wird weise!

Gruß
trel

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