Avatar

Familienzerstörung / Linker und rechter Feminismus

admin ⌂ @, Mittwoch, 27. Dezember 2017, 03:49 (vor 23 Tagen) @ Bertram

Ja, man muss den Mann nicht mögen. Aber in der Sache hat er zweifelsfrei Recht. Das ist alles kristallklar geschildert. In dieser Sache gab´s vor Jahren dort eine Diskussion. Er wollte den Feminismus bekämpfen und wollte partout nicht begreifen, dass dies integraler Bestandteil linker Ideologie ist. Wer also "das Linke" bekämpft, besiegelt damit auch das Ende des Feminismus. (Beim GenderDurchfall ist es ja vollkommen identisch.)

Er schreibt im WGvdL-Forum unter MusLim, und er ist der Begründer und fleißigste Artikelschreiber der WikiMannia. Ich glaube, das ist kein Geheimnis. Wir beide kommen gut miteinander zurecht. Sein Buch oder Manuskript über die Familienzerstörung ist - aus meiner Sicht - eine hervorragende Darstellung.

Zur Links-Rechts-Diskussion: Zweifellos gibt es auch einen rechts orientierten Feminismus, nämlich den Differenz-Feminismus. Ihre Vertreter sind Thema meines Sexistinnen-Pranger. Die Differenz-Feministen (m/w) wollen keine Gleichberechtigung, sondern die Wiederherstellung des (von ihnen angenommenen) Ur-Matriarchats. Sie machen grundsätzlich keinen Hehl aus ihrer Misandrie. Männer sind für sie Untermenschen der gefährlichen Art, einzuschätzen etwa wie wilde, übermächtige Tiere, wie bösartige Invasoren von einem anderen Stern, oder wie genetisch Geschädigte (das Y-Chromosom als verkümmertes X-Chromosom). Eine Verständigung mit ihnen wird als unmöglich erachtet und also auch nicht angestrebt.

Der linke Feminismus tritt - nach außen hin - grundsätzlich für Gleichberechtigung und Gleichstellung ein. Er tut dies unter der m.E. falschen Prämisse der Gleichheit von Mann und Weib. Konsequent ist er allerdings nicht: Wo die Gleichstellung zum Nachteil der Weiber gereichen würde, etwa in der Belegung der Haftsanstalten, wird sie auch nicht gefordert. An diesem Punkt werden aus Gleichheits-Feministen plötzlich Differenz-Feministen.

Aus dieser Erkenntnis hat MusLim in einer Diskussion mit mir (ist aber schon lange her) den Unterschied zwischen linkem und rechtem Feminismus für praktisch bedeutungslos erklärt. Der Feminismus verhalte sich insofern opportunistisch. Ich dagegen möchte an meiner Unterscheidung festhalten, auch wenn diese Unterscheidung manchen Kollegen als bloß theoretisch erscheint.

Der Genderismus ist eine rein linke Angelegenheit. Da geht es mehr um die Sexualisierung des Menschen schlechthin, verbunden mit seiner geistigen Kastration:

Insofern trägt der Genderismus satanistische Züge. Letztlich läuft aber auch die totale Sexualisierung und Geist-Kastration auf eine Verweiblichung der menschlichen Gesellschaft hinaus. Der Genderismus ist revolutionär, nicht evolutionär. Der Mensch als Zielpunkt der Evolution ist männlich.

trel / admin

[image]

--
Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum