Mein Schlußwort!

Der/Anarchist, Mittwoch, 06. Dezember 2017, 16:39 (vor 8 Tagen) @ admin
bearbeitet von Der/Anarchist, Mittwoch, 06. Dezember 2017, 17:15

Hahaha...ich habe Geschichte UND Philosophie studiert, was mich im Nachhinein ärgert, da ich damals den Geisteswissenschaften zu hohen Stellenwert gab, wobei ich die Geschichtswissenschaft noch etwas in Schutz nehme, da das Wissen um Vergangenheit für das Verständnis der Gegenwart notwendig ist. Trotzdem wäre ich bei den Naturwissenschaften besser aufgehoben gewesen.


Natürlich ist es gerade die Wissenschaft, die das geeignete Mittel ist, um einen Überblick über die Realität zu gewinnen. Was sonst? Vielleicht ist es eher das Problem der Gläubigen, nicht damit klar zu kommen, daß das Leben an sich weitaus weniger "spektakulär" ist, als sie sich das vorstellen, ja, daß auch das menschliche Leben, von außen betrachtet, nicht mehr wertvoller ist, als das einer Küchenschabe. Es wurde so viel in das menschliche Dasein hineininterpretiert, nur um was zu erreichen? Richtig, lassen wir das. Im Forum steht von meiner Seite aus genug.

Weil Du glaubst, den Feminismus differenzieren zu müssen, weil Du glaubst, daß der von Dir differenzierte Teil, Genderismus, wissenschaftlich sei, ist das dann auch so? Der Feminismus ist nicht wissenschaftlich. Nicht einmal im Ansatz. Im Gegenteil ist der Feminismus, wie ich bereits tat, mit der Astrologie zu vergleichen. Reine Behauptungen, die durch nichts bewiesen werden und bewiesen werden können. Sich einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, reicht nicht aus, um wissenschaftlich zu sein. Und das gilt auch für Judith Butler. Denn welchen Erkenntnisgewinn legt sie vor? Nein, Du allein bist es, der das, was dort "produziert" wird, aufwertet. Und Du bist es, der übersieht, daß deren "Hypothesen" in Wirklichkeit nur unhaltbare Behauptungen sind. Du willst mich belehren? Wenn Du doch selber Philosophie studiert hast, weißt Du, daß philosophische Systeme oftmals in sich geschlossen und sinnvoll erscheinen. Nur basieren diese Systeme allein auf gedanklicher Ebene, fernab von der rauen und recht nüchternen Wirklichkeit. Weshalb scheiterten alle philosophischen Systeme, wenn man versuchte, sie umzusetzen? Es gibt Themen in der Philosophie, die man ernst nehmen kann, zb...Poppers Erkenntnistheorie, aber, und das ist der Punkt, auf den ich hinaus will, man kann sich heute nicht mehr leisten, die Erkenntnisse der Naturwissenschaften zu leugnen, um seine "Hypothese" aufzustellen. Weshalb Deine Kritik gegen meine Beispiele Unsinn ist. Diese angebliche Widersprüchlichkeit ist doch nur entstanden, weil man die Beweise der jeweiligen Wissenschaften leugnet. Entweder Mann oder Frau. Ein drittes Geschlecht existiert nicht. Da gibt es keinen Widerspruch. So primitiv ist das Leben, so primitiv die Wissenschaft, die die Zweigeschlechtigkeit erkannt hat, so primitiv bin auch ich, weil ich diese Erkenntnis annehme! Und vor allem bin ich deshalb besonders primitiv, weil ich über das Geschwafel vom "gebärfähigen, sich klonenden Urmenschen" nur lachen kann.


Nein, die Primitiven schaffen sich eine Weltanschauung, die sie dann nach außen hin als Wissenschaft verkaufen wollen. Und jeder, der diese Weltanschauung ablehnt, ist dann der Primitive. Das heißt in diesem Falle projizierst Du eher Deine Unfähigkeit, Primitives zu erkennen, auf mich, und stellst mich als den im 19. Jahrundert zurückgebliebenen dar. Nur bist Du es, der den esoterischen Mumpitz von Rudolf Steiner liest und ihn oft zitierst und mit seiner Weltanschauung konform gehst. Oder etwa nicht? Und wenn man schon geübt ist in Esoterik, dann ist klar, daß man den esoterischen Mumpitz des Feminismus als Wissenschaft ansieht.

Ich dagegen bin derjenige, der seit einiger Zeit sich von den Geisteswissenschaften verabschiedet hat und nun zu den modernen Naturwissenschaften tendiert, Bücher kauft und liest. Deshalb kannst Du mir nicht meinen Tag versauen. Ich sehe das nüchtern.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum