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Hengameh Yaghoobifarah: "Ich bin schön und stark. Ich bin fluide!"

admin ⌂ @, Freitag, 27. Oktober 2017, 21:46 (vor 22 Tagen)

[image] Eine Kolumne des "Spiegel"-Journalisten Jan Fleischhauer hat mich veranlaßt, im Netz nach Auskünften zu Hengameh Yaghoobifarah zu suchen. Der Kolumnist erwähnt diese Person (nach Selbstauskunft weder Mann noch Frau, genauer: "Feminist_in") in folgendem Zusammenhang:

Die Diskussion, was man gegen rechts tun könne, krankt daran, dass man die Maßstäbe, die man an andere anlegt, nicht für sich selbst gelten lässt. Hater sind immer die anderen. Im Netz macht gerade der Text einer jungen "taz"-Autorin Karriere, in dem sie Deutsche als "Kartoffeln" beschimpft und der ganzen "deutschen Dreckskultur" den Untergang wünscht. Man kann Deutsche meinetwegen auch als Gurken oder Avocados bezeichnen. Ich bin da relativ unempfindlich.

Das Problem an solchen Texten ist, dass sie sich nur schwer mit den Empfehlungen der Anti-Hatespeech-Broschüren in Einklang bringen lassen, deren Produktion inzwischen eine ganze NGO-Industrie am Leben hält. Kaum war die "taz"-Beschimpfung erschienen, konnte man auf den entsprechenden Seiten eine kuriose Diskussion verfolgen, warum die Abwertung von Gruppen oder Völkern normalerweise einen klaren Fall von Rassismus darstellt, im Fall der deutschen Dreckskultur aber nicht.

Diese "taz"-Autorin, das ist besagte Hengameh Yaghoobifarah. Ich habe den durch Jan Fleischhauer verlinkten (s.o.) "taz"-Text gelesen und kann mich seinem Urteil nur anschließen. Und der Tenor so ziemlich aller Leser-Kommentare ist eindeutig: Wenn es ihr in Deutschland nicht gefällt, warum kehrt sie nicht in ihre Heimat zurück? Immerhin endet ihr Anti-Deutschland-Pamphlet so:

Sarrazin hat auf 464 Seiten Verantwortliche für die Abschaffung Deutschlands gesucht, aber die größte Problemkindergruppe vergessen: die Deutschen selbst. Sie schaffen sich selber ab. Ich hoffe, sie beeilen sich.

Sie reizt also das weltweit einmalige Privileg, als Ausländerin das Gastland und die Gastgeber beschimpfen zu dürfen, voll aus. Täte unsereiner das im Iran oder irgendeinem anderen Land...aber was soll ich noch viel erklären? Ich kann diese Person günstigstenfalls als infantil und grenzwertig debil bewerten.

Nun stieß ich auf eine Seite des Mode-Magazins "VOGUE", Titel: Hengameh Yaghoobifarah – Feminist_in, Aktivist_in, Gender-Outlaw, datiert vom 2. Juni 2017, also einige Monate vor dem Anti-Deutsche-Pamphlet. Redaktionelle Zuordnung: "Themen: Starke Frauen, Interviews, Berlin". Nach der Lektüre war mir klar: Diese Person ist weder stark noch schön. Und ich denke, mit diesem Eindruck stehe ich nicht allein.

Für mich war und ist allein schon die wohlwollende Aufmerksamkeit, mit welcher die Autorin - Silke Friedrich - sich dieser "Frau" widmet, irritierend. Gewiß, gerade auch einem Christen, als den ich mich sehe, steht die wohlwollende Aufmerksamkeit für seine Mitmenschen gut an; insbesondere die Aufmerksamkeit für die außer-Spur-geratenen (ehemals als "Sünder" bezeichneten) Menschen. Diese Haltung ist also an sich nicht falsch, und darum beschäftige ich mich ja jetzt auch mit Hengameh Yaghoobifarah. Frau Friedrich schreibt über sie:

Hengameh ist eine faszinierende, irritierende Erscheinung: Ein dominierender Körper, oft bewusst in Schwarz gekleidet, und das dunkelbraune Haar lassen ihre zarte Haut noch blasser wirken. Der dunkle Lippenstift bricht die weichen Gesichtszüge, glitzernde Nail Tips, die auffälligen Finger-Tattoos.

Doch ich möchte einwenden, daß es auch so etwas wie eine ungesunde Faszination an bestimmten Menschen und an bestimmten menschlichen Eigenschaften gibt. Und das scheint mir hier der Fall zu sein. Denn das Einzige, worauf sich diese "starke Frau" versteht, ist die schamlose Selbstinszenierung. Und es gelingt ihr nur deshalb, weil sie ein ihr entsprechendes Biotop gefunden hat. Dafür ist Berlin, die LGBT-Hauptstadt, immer gut. Berlin ist übrigens eine der wenigen (oder die einzige) Hauptstädte, die ihrem Land mehr Geld entziehen als zuführen. Die Stadt ist also parasitär.

Hier noch eine Kostprobe aus der Lobeshymne von Silke Friedrich (Hervorhebungen durch mich):

Weitermachen ist für Hengameh auch gleichbedeutend mit sich aktiv für Feminismus zu engagieren und Aufmerksamkeit für feministische Themen zu schaffen. Das macht Hengameh, indem sie unter anderem für das feministische Magazin Missy arbeitet, regelmäßig Vorträge hält und sich an Body-Positivity-Projekten, wie zuletzt "Hamamness" auf den Wiener Festwochen, beteiligt. Der Feminismus, für den Hengameh einsteht, steht für geschlechterunabhängige Solidarität, für eine Befreiung aller Geschlechter, das Aufzeigen eines Geschlechterspektrums. "Auch Männer können Feminist_innen sein bzw. ist Feminismus für Männer gleichermaßen wichtig. Es existieren viele toxische Männlichkeitsbilder, die auch beseitigt werden, wenn sich Feminismus durchsetzt."

Nun frage ich euch: Wie verträgt sich eine Befreiung aller Geschlechter mit der Beseitigung vieler toxischer Männlichkeitsbilder? Der Satz ist unlogisch. Das ist der typische - toxische - Feminismus. Er unterscheidet sich insofern nicht vom Nationalsozialismus, Stalinismus und anderen totalitären Ideologien.

admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)


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