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Sie schadet damit allen Weibern, die Komplimente noch zu schätzen wissen

admin ⌂ @, Sonntag, 15. Oktober 2017, 18:15 (vor 34 Tagen) @ Guido

Die meisten Weiber (Männer übrigens auch) wissen Komplimente zu schätzen. Solche Reaktionen aber, wie sie Frau Chebli sich erlaubt hat, sind geeignet, die männliche Bereitschaft zu Komplimenten herabzusetzen. Leidtragende sind im Prinzip dann alle anderen Frauen.

Frau Chebli sah sich der Tatsache gegenübergestellt, daß sie - wider Erwarten - nicht prominent genug ist, um als geladener Gast erkannt zu werden. Sie hätte der für sie peinlichen Situation zuvorkommen können, indem sie sich rechtzeitig, d.h. vor Beginn der Veranstaltung, vorgestellt hätte. Das hat sie, in Verkennung ihrer tatsächlichen Bedeutung, vermieden.

Sie hat also die Irritation selber herbeigeführt. Ursache ist Anmaßung und Selbstüberschätzung. Aus diesem Grund ging auch der Versuch des Mannes, ihren Unmut durch ein Kompliment zu dämpfen, ins Leere. Ein Kompliment ist in diesem Falle der Versuch, die für alle Anwesenden peinliche Situation zu bereinigen; allerdings hätte Frau Chebli sich darauf einlassen müssen.

An dieser Stelle ist auch die Frage angebracht, wer überhaupt die Frau Chebli zur Staatssekretärin gemacht hat und warum. Eine Person in diesem Amt sollte gewisse Qualitäten mitbringen, und Anderem, daß nicht Egoismus und persönliche Eitelkeit ihr Handeln bestimmen.

Eine weitere Frage ist, ob sie das Kompliment eines Weibes vielleicht lieber gehört hätte. Ihrer Aufmachung nach zu urteilen, legt sie ja Wert darauf, schön auszusehen. Wenn dies also der Grund für ihre empörte Reaktion ist, dann verdient genau dies die Bezeichnung Sexismus.

admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)


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