SPD will feministische Pornos produzieren lassen

Alberto, Montag, 09. Oktober 2017, 09:48 (vor 9 Tagen)

[image]

"Die Jugendlichen starten damit viel zu oft mit völlig unrealistischen Vorstellungen in ihr Sexualleben und haben nicht die Möglichkeit ein selbstbewusstes Verhältnis zu sich, ihrem Körper, ihrer Sexualität und Gesundheit zu entwickeln", heißt es in einem Antrag auf der 2. Landesdelegiertekonferenz der Berliner Jusos.

In diesem Antrag wird staatliche Filmförderung für feministische Pornos gefordert. Vorbild dafür ist Schweden, wo "Dirty Diaries" mit staatlichen Geldern bereits seit 2009 produziert wird und den Menschen die Sexualität in all ihrer Vielfalt, fernab vom Mainstream-Porno zeigt.

Staatlich finanzierte feministische Pornos würden einen Beitrag zur Aufklärung der Jugendlichen leisten, sind die Antragsteller überzeugt. Dazu gehören auch die Darstellung der "Vielfalt an Körperformen, Geschlechtern, ethnischer Herkunft, Sexualität und Sexualpraktiken", sowie die "realistische Darstellung von Lust aller Beteiligter."

Wichtig sei die Förderung auch, um einen einfachen Zugang zu feministischen Pornos zu ermöglichen: "Da gerade Jugendliche vor allem kostenlose Pornographie im Internet konsumieren, muss auch feministischer Porno gebührenfrei, dauerhaft und niedrigschwellig verfügbar sein. Daher fordern wir eine Filmförderung nach schwedischem Vorbild."

Der Antrag wurde auf der Landesdelegiertenkonferenz am Sonntag angenommen. Jetzt sollen nach dem Willen der Jusos die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion und der SPD-Fraktionen in den 17 Landesparlamenten tätig werden, um die Filmförderung für gute Pornos möglich zu machen.

Quelle: https://www.tag24.de/nachrichten/jusos-berlin-staatliche-filmfoerderung-fuer-feministische-porno-produktionen-349523#article


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum