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Über Parallelen in der Hygiene von Eß- und von Geschlechtstrieb

admin ⌂ @, Dienstag, 03. Oktober 2017, 10:58 (vor 72 Tagen)

Nach Schiller (in seinem Gedicht "Die Weltweisen", 1795) hält die Natur das Weltgetriebe durch Hunger und durch Liebe zusammen. Mit Liebe ist hier offenbar der Geschlechtstrieb gemeint.

Nun wissen und hören und lesen wir ständig, daß der Eßtrieb sehr häufig zur Lustmaximierung mißbraucht wird, und daß dies Krankheit und einen vorzeitiger Tod zur Folge hat.

Warum sollte das beim Geschlechtstrieb anders sein? Die Folgen würden dann primär nicht das Individuum betreffen (das tun sie allerdings auch, z.B. ingestalt von Syphilis, AIDS u.dgl.), sondern vielmehr die Art. Die Art würde gleichsam verfetten; es entstünde ein Geburtenüberschuß, der unter Umständen dann wiederum die Individuen in Mangelzustände treiben würde.

Mißbräuchliche Lustmaximierung muß aber nicht aus einem Zuviel, sonder kann auch aus einem Zuwenig resultieren. Was den Eßtrieb betrifft, so gibt es daher die Magersucht. Der Lustgewinn ist hier nicht natürlichen, sondern asketischen Ursprungs. Aber er ist ebenso zwanghaft und ebenso potentiell tödlich.

Was ist hierzu die Parallele im Geschlechtstrieb? Das ist - so behaupte ich - der Genderismus. Es handelt sich um eine artbezogene Askese mit sekundärem Lustgewinn. Der Genderismus äußert sich im Bestreben, den Geschlechtstrieb vollständig von seiner natürlichen Funktion, der Arterhaltung, abzukoppeln. Er wird vollständig dem Lustgewinn untergeordnet und zu diesem Zwecke entgrenzt und ausgefächert. Das nennt man "Buntheit" und "Vielfalt", die Zustimmung hierzu "Toleranz", die Ablehnung "Haß".

Die Folgen des Genderismus kennen wir. Es ist das Artensterben, begrenzt auf die Menschheit oder Teile der Menschheit, d.h. einzelner Völker, zum Beispiel der Deutschen.

Ich möchte hiermit beitragen zu einem Paradigmenwechsel. Der altmodisch erscheinende Ausdruck "Mißbrauch des Geschlechtstriebes" sollte nicht mehr als eine individuelle Fehlhaltung, etwa im Sinne übermäßiger Masturbation verstanden werden, sondern als eine politische Zielsetzung mit dem Ziel eines einfachen oder auch multiplen Volkstodes.

Der Genderismus ist Krieg einer Regierung gegen das - eigene - Volk. Sein Ziel ist die Volkszersetzung, sein primäres Mittel die Volksverhetzung. Zur Belohnung wird ein unendlich erweiterter, also unbegrenzter individueller Lustgewinn in Aussicht gestellt. Das ist trügerisch, aber wirksam, denn der Mensch ist verführbar. Zugleich werden Repressalien gegen Andersdenkende eingeführt. Das geschieht durch eine Definitionsverschiebung des Wortes "Volksverhetzung": Nicht mehr die Regierung mit ihren zwangsfinanzierten Propagandamitteln, sondern der individuell Andersdenkende (der allenfalls über einen Blog das Volk erreicht) wird der Volksverhetzung bezichtigt und bestraft.

Bedauerlicherweise wird der Ausdruck "Mißbrauch des Geschlechtstriebes" von viel zu vielen Menschen belächelt. Sie halten ihn für antiquiert, weil sie eine Vergangenheit im Blick haben, in welcher die europäischen Regierungen das Wachstum ihrer jeweiligen Völker vorantrieben. Es war Expansionspolitik. Dann trat die Überbevölkerung in den Blick und der Welthunger. Darüber wurde die Stagnation der europäischen Völker vergessen.

Jetzt aber haben wir das Problem des eigenen Volkstodes. Und der deutsche Volkstod wird herbeigeführt durch die staatliche Propagierung des Genderismus, der Frühsexualisierung, des staatlich mitfinanzierten Pränatal-Massenmordes, um nur einige Formen zu nennen. Dazu gehört auch die anfängliche Entwertung der Ehe, sodann ihre Aufwertung als Karikatur und Perversion. Eine Ehe, die jeder mit jedem eingehen und begründungslos auch wieder auflösen kann, hat ihren ursprünglichen Sinn verloren. Wir leben in einer Kultur des (Volks-)Todes.

admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)


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