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AfD vorwiegend von Männern gewählt. Warum?

admin ⌂ @, Montag, 25. September 2017, 10:53 (vor 23 Tagen)

Gleich vorweg: Ich habe gestern früh meine Stimme der Alternative für Deutschland (AfD) gegeben. In dieser Orientierung bin ich mir seit Langem völlig sicher. Ich lese ja nicht nur den "Spiegel", einem Informations-, aber auch Propagandablatt, in welchem die AfD mit äußerster Vehemenz täglich dämonisiert wird. Ich lese auch unabhängige Informationsquellen.

Über meine Wahl habe ich auch gestern in meiner kirchlichen Gemeinde gesprochen. Einige alte Weiber, zu denen ich ansonsten kein unbedingt schlechtes Verhältnis habe, reagierten auf das Stichwort AfD geradezu wütend. Dagegen reagierten die angesprochenen Männer vergleichsweise unaufgeregt. Aber eigentlich war es für Alle kein großes Thema.

Doch nun zur Sache. Auf "Correctiv.org" lese ich:

Bei keiner anderen Partei beeinflusste die Geschlechtszugehörigkeit die Wahlentscheidung so sehr wie bei der AfD. Erhebungen von infratest-dimap zeigen: Vorwiegend Männer wählen die Rechtspopulisten. Das zeigte sich besonders in Sachsen-Anhalt. Dort haben 27 Prozent aller Männer AfD gewählt, bei den Frauen lag der Anteil bei 18 Prozent.

Natürlich wirft das die Ursachenfrage auf.

„Der Grund dafür ist nicht endgültig geklärt“, sagt Pausch. „Ich vermute, dass die brachiale Rhetorik und die Freund-Feind-Logik bei Männern eher verfängt.“ Carsten Koschmieder, Politikwissenschaftler an der Freien Universität Berlin, glaubt: „Männern fällt es leichter, eine tabuisierte Partei zu wählen.“

Das sind zwei ganz unterschiedliche Erklärungen. Die erstgenannte überzeugt mich nicht, denn die "Freund-Feind-Logik" herrscht ja bei den anderen Parteien auch, zumindest gegenüber der AfD, und dies vor Allem bei der SPD, den Linken und den Grünen. Die andere Erklärung aber - "Männern fällt es leichter, eine tabuisierte Partei zu wählen" - spricht für eine größere geistige Unabhängigkeit der Männer. Und diese Erklärung überzeugt mich.

Höchst interessant ist in diesem Zusammenhang, daß gerade auch homosexuelle Männer zur AfD tendieren. Dazu fand ich einen lesenswerten Artikel in Philosophia Perennis. Zitat (Hervorhebung im Original):

Viele Homosexuelle erkennen zunehmend, dass letztlich die AfD ihr Grundinteresse, friedlich und frei in einem toleranten Land zu leben, am nachhaltigsten vertritt.

Was hilft uns die uns von Merkel als Schweigegeld geschenkte Homoehe, wenn wir ein paar Jahre später statt einzeln als Ehepaare von durchgedrehten Islamisten von Hochhausdächern geworfen und anschließend unter dem Ruf „Allahu Akbar“ gesteinigt werden?

Da werden sie wohl recht haben! Was folgt daraus? Mein Fazit:

Wer die menschliche Gesellschaft will, muß die weibliche überwinden. Erhard Eppler hat das seinerzeit erspürt, wenn auch nicht klar erkannt, so daß er die Wahrheit zwar formulierte, aber sie gleichzeitig auf den Kopf stellte.

Weiber stehen für die Art-Erhaltung, sie sind insofern konservativ. Männer hingegen stehen für den Aufbruch. Man lasse sich diesbezüglich nicht durch die patriarchale Prägung des Islam verunsichern. Scheinbar widerspricht diese Prägung ja meiner Zuschreibung der Männlichkeit als zukunftsorientiert. In Wirklichkeit ist der Islam alles andere als "frauenfeindlich", vielmehr weiblich orientiert. Die Weiber dort sind nicht verschleiert, weil sie, wie es in unseren Medien heißt, verachtet würden, sondern umgekehrt: weil sie als Kostbarkeiten empfunden werden. Die Verschleierung dient ihrem Schutz und findet ihre innere Zustimmung. Sie üben auch im familiären Bereich die eigentliche Macht aus. "Freiwild" sind sie gerade im Islam am wenigsten; auf Vergewaltigung stehen brutale Strafen. Und vor Allem: die Reproduktivität, also die Arterhaltung, funktioniert dort bestens. Es ist insofern das weibliche Prinzip, was dort herrscht, und was uns insofern bedroht.

Gerade als Christ spreche ich von dem Geschlecht, dessen Persistenz unsere Zukunftsfähigkeit bedroht. Der wahre Christ ist sich bewußt, daß die generative Fortzeugung, das heißt die Sexualität, aussterben wird, wohingegen das Individuum auf Unsterblichkeit zusteuert. Die Art evoluiert schon lange nicht mehr, wie wir gerade bei den Tieren beobachten können. Daß immer mehr Tier-Arten aussterben, ist nur teilweise auf menschliche Eingriffe zurückzuführen. Überhaupt war ja die Entstehung der Arten nur eine Kompensation des individualen Todes. Dieser Tod ist seit zweitausend Jahren überwunden - im Prinzip. In zunehmenden Maße wird der Mensch unkörperlich fortleben können, so wie es in prähistorischer Zeit auch der Fall gewesen ist. Im Unterschied zu damals ist aber die weibliche Ausprägung dann obsolet, weil Geburten nicht mehr stattfinden werden. Wobei ich einräume, daß sich hieran nicht nur die Geister und Gemüter teilen werden, sondern auch die Menschheit sich aufspalten wird. Denn ein Teil der Menschheit wird sich trotz degeneriender Sexualität auch weiterhin artgemäß fortpflanzen wollen und können, und zwar mit zunehmenden Einsatz von Mitteln der Reproduktionstechnologie. Sexuelle Betätigung dient dann nur noch dem Lustgewinn. Die Materialisierung und Krankheitsanfälligkeit der Körper wird bei ihnen eher zunehmen, wenn auch durch Technik kompensiert.

Meines Wissens finden sich in der AfD nicht mehr bekennende Christen als anderswo, vielleicht sogar weniger. Aber darauf kommt es nicht an. Man kann Christ sein, ohne es zu wissen. Anders gesagt: Man kann eine völlig falsche Vorstellung von dem haben, was das Christentum ausmacht. Das Christentum ist im tiefsten Grunde eine Angelegenheit der Evolution. Und Evolution findet schon lange nicht mehr in der Art, sondern im Individuum statt. Wohlgemerkt, im männlichen Individuum.

admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)


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