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Weiber und Kinder genießen Narrenfreiheit - solange wir ihnen keine Grenzen setzen

admin ⌂ @, Mittwoch, 09. August 2017, 15:30 (vor 102 Tagen) @ Achim

In einem Café der australischen Millionenstadt Melbourne werden Männer seit kurzem extra zur Kasse gebeten

Jedoch:

Falls der Aufschlag verbindlich wäre, müsste das „Handsome Her“ auch mit einer Beschwerde rechnen. Die australischen Gesetze zum Schutz vor Diskriminierung sind recht streng.

Das heißt, die sexistische Sonderregelung baut auf Freiwilligkeit. Lies:

Auch von Männerseite gibt es positiven Zuspruch: „Toll, dass ihr den Mut habt, die Gebühr zu nehmen, um die ungerechte Bezahlung auszugleichen.“

Doch gerade diese männliche Zustimmung bzw. ausbleibende massive Ablehnung ist das eigentlich Erstaunliche in der Meldung. Sie ist interpretations-bedürftig.

Aus meiner Sicht ist die überzeugendste Erklärung für die männliche Gleichgültigkeit diese:

Die meisten Männer sehen in Weibern so etwas wie größere Kinder. Und Kinder nimmt man nicht unbedingt ernst. Man nimmt ihre Provokationen erst dann ernst, wenn die Kinder bzw. Weiber allzusehr über die Stränge schlagen und Kosten verursachen. Und es scheint also, daß wir Männer die weiblichen Ungezogenheiten bis jetzt ganz gut verkraften können.

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Obige Erklärung ist allerdings geeignet, die Feministen am meisten zu ärgern. Ich bitte das zu beachten! Sage ich, daß ich mich als Mann ungerecht behandelt fühle, dann ärgert sie das nicht; im Gegenteil, das freut die Feministen; sie fühlen sich dann bestätigt und ernstgenommen. Sage ich aber: "Oh wie geil!" oder gar: "Da mache ich mit!", dann drücke ich damit aus, daß mich die "Strafmaßnahme" nicht in vorgesehener Weise trifft und ich darin nur eine Kinderei sehe.

Und genau diese These, die ich auf meiner Hauptseite MannPassAuf! mehrfach ausführlich begründet habe, nämlich daß Weiber im Reifegrad zwischen Männern und Kindern, in anderer Hinsicht auch den Tieren näher stehen, hat mir den meisten Gegenwind eingetragen. Nicht, daß irgendwer versucht hätte, diese These zu widerlegen. Das geht auch gar nicht. Sie ärgert, weil sie wahr ist und auch so empfunden wird. Aber sie ärgert nur diejenigen Weiber, die wie Männer sein wollen, so wie Luzifer wie Gott sein wollte. Dabei gibt es - aus meiner Sicht - keinen Grund zur Aufregung. "Im Himmel werden keine Ehen geschlossen", wie Jesus sagte; das heißt, der eigentliche Mensch ist mehr als sein jeweiliger Körper. Wahrscheinlich war ich in meinem vorherigen Leben weiblich verkörpert und werde es demnächst wieder sein. Jede Einseitigkeit, auch die geschlechtliche, wird ausgeglichen.

Hat man dies einmal akzeptiert, dann erscheint jeder Geschlechter-Krieg als unnötig.

Das soll aber nicht heißen, daß es nicht Ungerechtigkeit (fast ausschließlich) zulasten der Männer gehen, die es tatsächlich zu bekämpfen gilt. Ich meine also den gesetzlich verankerten Sexismus. Das Obige ist, wie gesagt, mehr eine Kinderei.

Warum arbeiten Frauen dann nicht in den gutbezahlten Männerjobs? Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibts ja laut GenderGaga nicht.

Da hast du recht. Ebenso könnten die Männer, die da mitmachen, auf Teile ihres Einkommen verzichten, anstatt ihre vermeintliche Überbezahlung in einem Frauen-Café auszugleichen. Doch es heißt aus gutem Grund: Versuche nicht, einen Idioten zu widerlegen - er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dann mit seinen Waffen!

Gruß
trel / admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)


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