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Heil dem Antichrist: Evangelische Amtskirche bekennt sich zu Sodom und Gomorrha

admin ⌂ @, Montag, 24. Juli 2017, 02:38 (vor 118 Tagen) @ Dekadenzverweigerer

Wie tief ist die Kirche doch mittlerweile gesunken...

Det kannste aber laut sagen!

Selbst vom außerchristlichen Standpukt ist die "Ehe für alle" kritikwürdig. Denn die eigentliche Ehe ist ihrem Wesen nach exklusiv, also ausschließend, so wie etwa der Doktortitel, die Lehrbefugnis, das Richteramt, und so weiter. Die Ehe für alle ist gleichbedeutend mit der Ehe für niemanden. Man könnte auch gleich alle Ampeln auf grün stellen - das Grün für alle. Warum nicht?

Der neue "Sündenfall" begann damit, daß man die Ehe zunehmend für überflüssig hielt. Es hieß, die Ehe als Institution habe sich überlebt. Und nun wird sie ausgerechnet von den (Dekadenz-)Progressivsten wieder als wertvoll entdeckt. Warum wohl?

Ich stelle mir vor, daß es so bald auch mit der Kirche geschehen wird. Sie wird eine neuerliche Aufwertung erfahren - von den Satanisten! Die Prophetie des Antichristen, von Solowjew für die vergangene Jahrtausendwende vorausgesagt, könnte sich immer noch erfüllen.

Betrachten wir die Ehe jetzt einmal vom christlichen Standpunkt, der ja für die Kirche - eigentlich! - bindend sein sollte. Denn die Kirche ist definitionsgemäß die Gemeinschaft der gläubigen Christen. Der christliche Glaube beruht auf zwei Säulen; das ist erstens das prähistorische Ereignis der Absonderung vom himmlischen Ursprung (Sonderung → Sünde) mit der Folge des Todes und der Notwendigkeit der generativen Fortpflanzung; und zweitens die Heilung der Absonderung durch den Gott, der in menschlicher Gestalt in den Tod ging, den Tod überwand und damit auch die andere Folge der Sonderung - nämlich die Notwendigkeit der generativen Fortpflanzung - überwand. Der Auferstandene hat ja keine Mutter.

Doch diese Überwindung ist für uns erst im Kommen. Noch sind wir dem Tod unterworfen. Wir sterben immer noch, und folglich brauchen wir die Sexualität. Die Ehe als Sakrament hat die Funktion, dieses Noch-nicht-Geheiltsein, diese Krankheit, in einen geheiligten Rahmen einzubetten und unter Schutz zu stellen. Denn es ist gesund, sich der Sexualität zu schämen - außer wenn sie im geheiligten Rahmen der Ehe vollzogen wird. Die sakramentale Ehe berechtigt uns, unsere Unvollkommenheit zu akzeptieren.

Das ist der ursprüngliche Sinn der Ehe!

Und nun wird die Ehe aufs Neue "geheiligt" - von den Anhängern derjenigen widergöttlichen Macht, welche den Tod in die Welt gebracht hat. Gut, die Homosexisten bekennen sich nicht offen zu Satan. Vorerst nicht. Aber die Satanskulte sind weltweit im Kommen, so wie die Verfolgung der Christenheit weltweit im Zunehmen ist. Wir gehen auf dramatische Entscheidungen zu.

Ich könnte noch viel dazu erläutern - aber wen interessiert's? Immerhin gut, daß auch manche Nichtchristen sich ein gesundes Gefühl dafür bewahrt haben, was heilsam ist und was nicht.

trel / admin

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Würde das bloß Weibliche wirken, so würde die Individualität der Menschen ausgelöscht werden, die Menschen würden alle gleich werden. [...] Individualisierung geschieht durch die Einwirkung des männlichen Geschlechts auf das weibliche. (Rudolf Steiner)


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