Sexuelle Vielfalt korreliert negativ mit Meinungs-Vielfalt

T.R.E.Lentze, Dienstag, 21. März 2017, 15:16 (vor 187 Tagen) @ Quatrone

Frauenbeauftragte, Gender Studies, feministische Programme - all dies wird staatlich gefördert. Männerrechtsbewegungen werden dagegen als reaktionär bekämpft. Dies zeigte sich jetzt bei der Veröffentlichung der Dokumentation "The Red Pill".

Mir ist frühzeitig klar geworden, daß die Schlagworte "Vielfalt" und "Buntheit" zwar einen kulturellen Zustand suggerieren (der als solcher natürlich wünschenswert ist), in Wirklichkeit aber ausschließlich auf eine Erweiterung der Tier-Schicht im Menschen abzielen - und dies auf Kosten der geistigen Freiheit, wie sie den Menschen konstituiert.

Es herrscht also zwischen dem Oben und dem Unten eine kompensative Beziehung: Was man dem einen Gebiet zufügt, das nimmt man dem anderen weg. Eine wirklich menschliche Kultur kann nur auf der Grundlage einer Einschränkung sexueller "Vielfalt" und "Buntheit" entstehen. Gründlich untersucht und bestätigt wurde das durch die Forschungen von Joseph D. Unwin. Darauf wurde ja schon früher in diesem Forum hingewiesen.

Was wir gegenwärtig beobachten, ist aber das Gegenteil. So können mich folgende Sätze nicht mehr überraschen:

Die amerikanische Journalistin Cassie Jaye war bekennende Feministin.

Nun spürt sie am eigenen Leibe, wie es ist, von radikalen Feministinnen und Frauenrechtsaktivistinnen angegriffen zu werden.

Wobei anzumerken bleibt, daß Feminismus und Genderismus (beide sind Formen des Sexismus) sich nur teilweise decken. Der Genderismus, welcher die sexuelle "Vielfalt" - ein besseres Wort wäre "Entfesselung" - predigt, ist aber auf dem Boden des Feminismus gewachsen. Eine "Befreiungs"-Bewegung gebar eine Entfesselungs-Bewegung.

Zu jeder Kultur - des Gartens, der Persönlichkeit oder einer Gesellschaft - gehört Einschränkung, Unterdrückung, Unkrautbeseitigung. Wer z.B. hemmungslos ißt, wird schlaff und schaufelt sich sein Grab. Wer seine negativen Affekte hemmungslos äußert, verliert seine Freunde. Wer seine perversen Neigungen hemmungslos auslebt, kann geistige Freiheit und religiöse Luft nicht mehr ertragen. Denn der Mensch ist emanzipiert von seinen gesunden Instinkten, über die das Tier noch verfügt. Er ist sozusagen verdammt, sich selbst zu lenken; "verdammt zur Freiheit", wie Sartre schrieb.

trel

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