Kategorienfehler als Grundlage einer Staatsdoktrin. Warum das Weib kein eigentlicher Mensch ist.

WdF ⌂, Freitag, 28. Oktober 2016, 23:24 (vor 328 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Mit der ideologischen und praktischen Gleichstellung von Mann und Weib folgt der Staats-Feminismus (die Gynokratie) der ebenfalls ideologisch fundierten Gleichstellung von Mensch und Tier.

Du hast da einen Denkfehler: Du sagst richtig, dass das Tier nicht dem Menschen gleich gestellt wird, sondern der Mensch dem Tier, man sehe sich nur das massenhafte Töten an. In der selben Weise wird die Frau nicht dem Manne gleich gestellt, sondern der Mann wird der Frau gleich gestellt. Das erklärt auch, warum der Feminismus auch im konservativen Lager so beliebt ist: Wenn man den Mann zum Uneigentlichen erklären kann, dann muss man sich vor ihm auch nicht mehr verantworten.

Die „linken“ Systeme sind klassenbasierte Systeme, in denen der Mensch seinem Wesen nach uneigentlich ist, das Eigentliche ist die Klasse, und der Mensch eben ein Teil davon. Anschaulich wird diese Entwürdigung des Menschen, des Einzelnen,
- beim „Antifaschistischen Schutzwall“, der den einzelnen davor schützen sollte, nach Westdeutschland zu gelangen, und so unter den Einfluss des „Faschismus“ zu kommen,
- 1953 bei der Niederschlagung der Arbeiteraufstände im Arbeiter- und Bauernstaat, und
- beim Holodomor, der künstlich erzeugten Hungersnot im Winter 1932/33 unter unkrainischen Bauern, ebenfalls durch einen Arbeiter- und Bauernstaat.
In jedem der genannten Fälle wurde das Recht der (aus linker Sicht) eigentlichen Arbeiter- und Bauerklasse, gegen die Arbeiter und Bauern, die (aus linker Sicht) uneigentlichen, einzelnen Menschen durchgesetzt.


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