Eine Frau um jeden Preis? Ich bin doch nicht süchtig!

T.R.E.Lentze, Sonntag, 11. September 2016, 17:48 (vor 433 Tagen) @ Helmund

Summasummarum habe ich heute viel mehr Zeit für mich selber, ohne mir ständiges Gequake anzuhören und mich noch um die Belange einer Frau kümmern zu müssen. Aus der sexuellen Abhängigkeit habe ich mich durch asexuelles Leben befreit.

Ja, so geht es mir auch. Meine Trennung von der Ehefrau liegt 15 Jahre zurück. Der Sohn ist erwachsen; damit hat auch der Sorgerechtsstreit ein notwendiges Ende gefunden.

Da ich mit der Frau, solange wir noch im Ausland lebten, im Grunde glücklich gewesen war (und gerne bis zum Lebensende geblieben wäre), habe ich seit unserer Trennung keine andere mehr angerührt. Und nachdem ich mich mit dem Verlust abgefunden habe, habe ich gemerkt, daß mir gar nichts mehr fehlt. Gegenwärtig durchlebe ich die ruhigste und angenehmste Zeit meines Lebens.

Merkwürdigerweise können sich keineswegs alle Menschen mit dem Verlust abfinden. In meiner kirchlichen (nicht steuerfinanzierten) Kirchengemeinde stelle ich amüsiert fest, daß, sobald eine mittelalte oder jüngere Frau auftritt, sie schnell an einen älteren Mann vergeben ist, der offenbar bereit ist, anzunehmen, was sich gerade bietet. Umgekehrt habe ich einigen ergänzungsbedürftigen Frauen unwillentlich Enttäuschungen bereitet, weil sie meine Gesprächsbereitschaft falsch gedeutet hatten.

Ich meine: Ab einem gewissen Alter sollte man Abstand nehmen, eine eheähnliche Beziehung einzugehen. Freundschaften kann man auch mit Männern pflegen. Ich sehe nur noch Menschen; das Geschlecht ist mir unwichtig geworden, außer wenn ich, im Sinne des Gemeinwohles, Feminismuskritik betreibe.

Gruß
trel

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