Matriarchats-Verweigerung: Leihmutterschaft für deutsche Männer vielleicht doch eine Lösung

T.R.E.Lentze, Freitag, 15. Juli 2016, 12:36 (vor 492 Tagen)

Urteil in Münster: Kind von indischer Leihmutter und deutschem Vater hat Anrecht auf deutschen Pass.

Viele Männer in Deutschland hätten ja gerne ein Kind, oder sogar mehre Kinder. Nur gibt es da ein Problem, welches die Männer abhält, Väter zu werden. Ich meine das deutsche Familienrecht, denn dieses entscheidet fast immer zugunsten der Mutter. Das heißt in der Praxis, daß der Vater fast keine Rechte, aber alle Pflichten hat. Wenn die Mutter will, verliert er das Kind / die Kinder, und zahlen muß er für sie trotzdem.

Die Leihmutterschaft bietet uns, so könnte man denken, eine Lösung. Doch der deutsche Gesetzgeber hat uns auch diese Lösung vermasselt. So sah es bisher jedenfalls aus. Nun aber:

Der sechsjährige Junge wurde 2010 von einer indischen Leihmutter geboren. Der biologische Vater lebt mit seinem eingetragenen Lebenspartner und mittlerweile fünf weiteren Kindern in Israel. Da er deutscher Staatsbürger ist, wollte er auch für seinen Sohn einen deutschen Pass.

Mit Verweis auf die Rechtslage hatten die deutschen Behörden dies bislang abgelehnt. Demnach ist es in Deutschland verboten, dass Leihmütter Kinder austragen. Zudem gilt der Ehemann der Mutter immer als Vater. Deshalb wurde dem Sechsjährigen lange der deutsche Pass verweigert. Doch nun gibt das OVG dem Kläger Recht: Das Kind hat Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft.

Für das OVG war entscheidend, dass ein Familiengericht in Israel im vergangenen Jahr den Vater des Kindes offiziell als Erzeuger anerkannt hatte.

Etwas pikant ist freilich, daß der biologische Vater mit einem "eingetragenen Lebenspartner", also einem anderen Mann zusammenlebt. Aber wer weiß, sie müssen ja gar nicht schwul sein. Es könnte sich um eine reine Zweckgemeinschaft heterosexueller, also notorisch "fremdgehender" Männer handeln, und als solche könnte sie für alle Männer interessant werden, die dem Matriarchat entfliehen wollen.

Freilich stellt sich auch hier das Problem, das Kinder Vater und Mutter brauchen. Aber der Vater ist heute wichtiger. Wir brauchen endlich ein Gegengewicht gegen die grassierende Verweiberung.

trel

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