Grüßen ist freiwillig. Niemand kann dazu gezwungen werden.

T.R.E.Lentze, Freitag, 15. Juli 2016, 01:15 (vor 492 Tagen) @ Dekadenzverweigerer

Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht.

Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.[/i]

In der Leserkommentarspalte irgendeiner Zeitung, die über das hier diskutierte Ereignis berichtete, wurde die Meinung vertreten, daß das Verhalten des Imams gegen die Gleichberechtigung verstoße. Denn seine Verweigerung des Handreichens sei geschlechtsorientiert: einem Mann hätte er ja die Hand gereicht.

Gleichberechtigung? Es gibt kein Recht auf einen Gruß. Das ist der Punkt! Ich bin auch nicht verpflichtet, eine gemischte Gruppe mit "Meine Herren und Damen" anzureden. Ich habe das Recht, meine Begrüßungsformel nur auf die Herren anzuwenden. Damit schränke ich nicht die Rechte einer Teilgruppe ein.

Selbstverständlich wird man aus Gründen der Höflichkeit regelmäßig alle Anwesenden grüßen, auch die Weiber und die Kinder. Aber Höflichkeit und Freundlichkeit und überhaupt die emotionale Zuwendungsbereitschaft können und dürfen nicht gesetzlich geregelt werden. Der Staat ist für die innere und äußere Sicherheit zuständig, nicht für die Nettigkeit.

trel

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