Was wirft eine Kultur weiter zurück - Verweiberung oder Islamisierung?

Dekadenzverweigerer, Donnerstag, 14. Juli 2016, 12:45 (vor 436 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Wir haben Berichte gelesen, wonach muslimische Schüler weiblichen Lehrern die Handreichung verweigert haben.

Was hier eklatant aufeinanderstößt, ist: Patriarchat auf Matriarchat; oder: Lebendiger Islam auf Nach-Christentum. (Wohlgemerkt: Nach-Christentum; das lebendige Christentum sah anders aus!)

Das sehe ich etwas anders, denn in der Bibel heißt es unter Mätthäus 1-15 (Worte gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer):

Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger 2und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.

3Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.

4Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.

5Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, 6bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, 7und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen.

8Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.

9Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.

10Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.

11Der Größte von euch soll euer Diener sein.

12Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

13Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hineingehen wollen.

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15Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst.

Quelle: Bibel (Hervorhebungen durch mich)

Für mich selbst praktiziere ich schon seit längerer Zeit, dass ich fast nur Menschen grüße, die ich zum einen selbst und dann auch ihre Werke kenne. Selbstverständlich ecke ich damit auch an, aber für mich ist ein Gruß etwas Heiliges, eine Art Segen, der von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. Also weit weg von dem, was im Zerfallsspektrum des Zeitgeistes ist, wie beispielsweise ein völlig profanes "Hallo". Worauf ich allerdings ab und zu auch zurückgreife, um es mir einfach zu machen. Vor allem im Geschäftlichen, wo ich ab und zu noch tätig bin als Angestellter in einem geringfügen Beschäftigungsverhältnis. Da kann ich mir keine Debatten über solche Dinge leisten. Im Privaten benutze ich im Schriftverkehr auch nicht mehr die Anreden "Herr" und "Frau", sondern beispielsweise "Werter Bürgermeister" oder "Werte Sachbearbeiterin". Merke: Es gibt nur einen Herrn im Universum und und keine Herrin! ("Frau" = mittelhochdeutsch frouwe; von althochdeutsch frouwa „vornehme, hohe Frau; Herrin)

Mit dem Patriarchat begann die Zeit der Hochkulturen, zuletzt der Technisierung. Matrizentrische Gesellschaften kannten bzw. kennen noch nicht einmal die Schriftkultur. Es gibt sehr vereinzelt noch Überreste solcher Gesellschaften. Die Zeit ihrer Dominanz liegt Jahrtausende zurück.

Um es aus meiner Sicht auf einen Nenner zu bringen: Das sogenannte Patriarchat hat viele kulturelle Errungenschaften hervorgebracht, aber auch viel unnötiges Leid und Zerstörung.

Welcher Zustand ist nun rückständiger - das Neue Matriarchat, wie ich es nennen möchte, oder der Islam? Zeitlich gesehen, ist es natürlich das Matriarchat. Denn der Islam kam erst auf, nachdem das Patriarchat schon lange bestanden hat.

Sowohl das Matriarchat als auch der Islam sind beides keine Grundlagen für eine gesunde Gesellschaft im Sinne von Jesus Christus, dem Heiland und auch keinesfalls im Sinne von unserem Herrn!

Ich persönlich fühle mich in einer Gesellschaft viel wohler, in der die Männer das Sagen haben.

So geht es mir auch, schon von klein auf bis zum heutigen Tag.

Aber, so wird mir gegenüber eingewandt: Die okzidentale ("westliche") Gesellschaft sei doch viel innovativer, wohlhabender und freizügiger als die islamische. Das beweise doch, daß die Verweiberung der Kultur und Zivilisation keinen Abbruch tue, ja sie vielleicht noch fördere.

Die westliche Gesllschaft ist sehr viel innovativer als die islamische, aber auch sehr viel zerstörender. Wenn Du Dich in der saturiert-degeneriert-dekadenten westlichen Welt umschaust, dann wirst Du überall den Verfall erkennen, der auf der Abkehr von Gott beruht. Anstatt den inneren Menschen zu entwickeln, wurde und wird weiterhin fast ausschließlich der äußere Fortschritt zum alleinseligmachenden Fetisch erkoren, was unweigerlich in die Katastrophe führt! Die Fakten dazu führe ich hier nicht an, da diese für jeden überall sichtbar sind und es selbst die Spatzen schon geraume Zeit von den Dächern pfeifen...(Wer hören will, der höre und wer sehen will, der sehe)

Ich halte diesen Einwand für kurzsichtig. Ja, wir sind immer noch innovativ gegenüber der islamischen, patriarchal geprägten Welt. Aber innovativ waren wir ja auch schon, als es die Verweiberung unserer Gesellschaft noch nicht gab. Damals waren wir eine Kulturnation in sogar noch höherem Grade. Die Wissenschaftssprache war bis dahin Deutsch. Wenn wir jetzt immer noch halbwegs innovativ sind, so weist dies nur darauf hin, das wir von einem Erbe zehren. Und dieses Erbe wird irgendwann verbraucht sein.

Wir waren einstmals kulturell innovativ, gegenwärtig sind wir in der Zerstörung innovativ. Beispielsweise in der Zerstörungdes des Glaubens, von Werten, Menschen, Familien, Natur und Umwelt etc.. Vielfach aufgrund von kapitalistischen Zwangsmechanismen, die u.a. auf Habsucht und Gier beruhen.

Die Nichtanerkenntnis dieser Blindheit muß bestimmbare Gründe haben. Ich sehe deren zwei:

1.
Der geschlechtliche Dimorphismus ist wegen der emotionalen Bindungen, die uns gefangen halten, sehr schwer zu objektivieren. Schon aufgrund unseres Triebwesens kommen wir von den Weibern nicht los. Ohne Objektivierung aber gibt es keine Erkenntnis.

Das Triebwesen ist durchaus zu beherrschen und damit auch von den Weibern los zu kommen. Es braucht viel Selbstdisziplin und ein Streben nach Außerweltlichem, also Spirituellem. (Siehe u.a. Georg Gänswein: Liebe ohne Sex ist möglich und Lenny Kravitz: Ich lebe seit Jahren zölibatär)

2.
Durch das Weiberwahlrecht ist jede politische Erklärung einer Vorrangigkeit des Patriarchats parteipolitisch suizidal. Denn gewählt wird zur Hälfte von Weibern. Und gerade die feministische Lobby ist außerordentlich gut organisiert.

Was den ersten Punkt betrifft, so erklärt er die Blindheit von Männern, die aufgrund ihres Alters oder ihres Nichtwählerstatus keine Rücksicht auf die politische Doktrin mehr nehmen müssen. Sie haben konservative, also anständige Frauen geheiratet, oder sie haben anderweitig eine glückliche Wahl getroffen. Sie nehmen die Schicksale gescheiterter Ehemänner und entsorgter Väter einfach nicht zur Kenntnis. Das ist merkwürdig insofern, als diese gescheiterten Ehemänner und entsorgten Väter so zahlreich sind, daß man ihnen kaum aus dem Wege gehen kann.

Wir leben in einer entsolidarisierten Gesellschaft, aller gegenteiligen Politpropaganda zum Trotz, die das jahrzehntelange Gesellschaftsmotto "Jeder ist sich selbst der Nächste" sehr tief verinnerlicht hat. Also: Hauptsache mir geht's gut, warum soll ich mich mit den Losern abgeben...

Nochmals, ich bin überzeugt, daß wir, die wir in einem Neuem Matriarchat leben, von einem Erbe zehren, das irgendwann aufgebraucht sein wird. Zwar kommen immer noch die meisten technischen und künstlerischen Innovationen von Männern. Doch wenn die politische Doktrin dazu führt, daß Weiber aufgewertet werden, um Männer zu erniedrigen - "Bei gleicher Eignung werden Frauen bevorzugt eingestellt" -, dann werden die spezifisch männlichen Qualitäten, welche den Fortschritt garantieren, im Grenzfalle nicht mehr ausgebildet werden können. Das Ergebnis ist eine egalitäre, basal reduzierte Gesellschaft.

Wir sind auf dem Wege dorthin.

Ja, im Eiltempo rauschen wir auf den Abgrund zu. Aber was sind die Ursachen? Haben es Männer verursacht oder Weiber? Oder beide Geschlechter?

trel

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