Männer gehen ihren eigenen Weg

Dekadenzverweigerer, Donnerstag, 14. Juli 2016, 10:28 (vor 438 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Sein Autor, Jürgen Liminski, rätselt über die Gründe der Kinderlosigkeit, ohne die systemische Väter-Entmutigung auch nur zu erwähnen.

Der an anderer Stelle bereits erwähnte Artikel in der Freien Welt geht auf die Verweigerung der Männer ein:

Furcht vor Ehe und ungewollter Vaterschaft: Männer gehen ihren eigenen Weg

Die hohe Scheidungsrate und die Tatsache, dass die Kinder meistens den Müttern zugesprochen werden und den Vätern oftmals nur das Recht zur Unterhaltspflicht bleibt, haben dazu geführt, dass immer mehr Männer aus dem System aussteigen. Sie wollen nicht heiraten, sie wollen keine Kinder, sie gehen keine festen Beziehungen mehr ein. MGTOW heißt dieses Phänomen: „Men Going Their Own Way“ – „Männer gehen ihren eigenen Weg“.

Die Gefahr, dass die Ehe wieder geschieden wird, liegt in den meisten westeuropäischen Staaten und in den USA bei durchschnittlich rund 50 Prozent. Mehr als zwei Drittel aller Scheidungen werden von Frauen initiiert. Die Männer laufen Gefahr, dass ihnen mit der Scheidung das Haus genommen, das Einkommen gepfändet, die Kinder vorenthalten werden.

Viele Jugendliche sehen die älteren Männer mit dem Scheidungs-Schicksal hadern. Warum sollen sie dieses Risiko eingehen? Welche Vorteile bringt einem jungen Mann heutzutage noch eine Ehe und Familiengründung, wenn die Gesellschaft mit aller Kraft die Wohltat der Scheidung und die heldenhaften Single-Mütter verehrt?

Die Folge: Immer mehr Männer wollen nicht mehr. „Men are otping out“, heißt es. In den USA, in Europa und selbst in Asien ist dies zum Massenphänomen geworden. In Japan werden die Beziehungs- und Familiengründungs-Verweigerer „Herbivore Men“ genannt. Das Problem ist in Japan existenziell geworden, weil die Zahl der Verweigerer so groß geworden ist, dass die Bevölkerung in atemberaubendem Tempo schrumpft. Doch die Männer wollen sich nicht beruflich für eine Familie abschuften, wenn sie am Ende mit der Scheidung alles verlieren können. Die ganze Feminismus-Debatte und Scheidungskultur mit all ihrem Männerhass hat die Welt der Ehe zu einer toxischen Gefahrenzone für Männer gemacht.

Die meisten westlichen Staaten haben inzwischen eine derart niedrige Geburtenrate erreicht, die unterhalb dessen liegt, was zur demographischen Erhaltung der Gesellschaft notwendig ist. Die Folgen sind kulturell, demographisch und wirtschaftlich auf lange Sicht verheerend.

Doch Feminist*Innen haben in Europa und in den USA immer noch ein überholtes Feindbild: das Patriarchat, das in der Realität gar nicht mehr existiert. Während die patriarchalische Kultur der muslimischen Zuwanderer als multikulturelle Bereicherung gefeiert wird, wird das vollständig dekonstruierte Mannsbild des Westens immer noch als „patriarchisch“ bezeichnet und verurteilt. Soviel Widerspruch hat es wohl selten in einer politischen Bewegung gegeben.


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