Kritik an der JF zum Thema auch bei Hartgeld.

Der/Anarchist, Mittwoch, 13. Juli 2016, 14:22 (vor 493 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Bei Hartgeld wurde das Thema angesprochen. Ein Kommentator schreibt dazu folgendes:

Die JF redet auch nur dem Zeitgeist das Wort. Was die konservativen Dünnbrettbohrer bei der JF, zweihundertprozentig zeitgeist- und staatsgläubig wie sie nun einmal sind, nicht begreifen, ist, daß die die wichtigsten Hinderungsgründe heute ökonomischer Natur sind: Zuerst wurden die Frauen "befreit", so daß sie ab sofort zwischen acht und zehn Stunden im Hamsterrad mitstrampeln dürfen. Das wurde als große zivilisatorische Errungenschaft gefeiert. Den Staat hat's gefreut, hat sich das Steueraufkommen doch dadurch kräftig erhöht. Gleichzeitig sind die Abgabenlasten auf absurde Höhen gestiegen - Normalverdiener führen mittlerweile bis zu 70% ihres Einkommens an das kälteste aller Ungeheuer ab. Die Gelddruckerei der Zentralbanken frißt zusätzlich die Kaufkraft auf. Schon haben wir also eine Situation, wo in einem Zweipersonenhaushalt -wenn es sich nicht gerade um überdurchschnittliche Gutverdiener handelt - beide zwingend arbeiten MÜSSEN, nur um mit dem Tempo des demokratischen Raubzugs überhaupt noch Schritt halten zu können. Was das für die finanzielle Stabilität in einem, Drei, Vier-, oder gar Nochmehrpersonenhaushalt bedeutet, darf sich jeder selbst ausmalen.Der JF fällt das alles aber nicht auf. Man glaubt dort, man müsse den existierenden Staatsbürokratismus nur etwas in Richtung "Familienfreundlichkeit" feintunen und das von potentiellen Familienvätern zuvor gestohlene Geld zu einem Bruchteil (minus Reibungsverluste in den Ministerien, selbstredend) wieder zurück zu die eigentlichen, rechtmäßigen Eigentümer lenken - und schon leben wir wieder alle im Liberalalaland der ewigen, staatlich ermöglichten Familienglückseligkeit mit eingebautem Kinderreichtum und Gratis-Mehrgenerationenversorgung mit dazu.Lustig ist, daß der Staat sich mit seinem Tun letztlich den Ast abgesägt hat, auf dem er selbst sitzt. Nach knapp einhundert Jahren gehen dem totalen Wohlfahrts-Pyramidenspiel selbstverschuldet allmählich die Einzahler aus. Eine solche Verfahrensweise verfolgen üblicherweise parasitäre Organismen, die den Wirt irgendwann umbringen - und damit sich selbst auch. Wir warten nun gespannt.

P.S.: Die Flurschäden, die die sog. "sexuelle Revolution" hinterlassen hat, sind dabei noch nicht einmal miteingerechnet! Ihr verdanken wir die Tatsache, daß eine winzige Lobby von Radikalfeministen, Politisch-Schwulen und geistesgestörten Transsexuellen in der entstehenden Werte- und Orientierungslosigkeit ans Ruder gekommen ist* und heute den Ton in der sog. "Familien"-Politik und in der Justiz angibt, alle fleißig und mit großem Erfolg bemüht, die "heteronormativen" Geschlechteridentitäten und -rollen gründlichst zu zerstören.


(*Das ist ein allgemeingültiges Prinzip aller Umstürze: Schon in der französischen Revolution oder der russischen haben nach den anfänglichen Wirren mit unklaren Machtverhältnissen die brutalsten, entmenschlichtesten Akteure das Heft in die Hand genommen - die enthemmten Blutsäufer Robespierre und Lenin.)


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