Denkfehler?

Der/Anarchist, Samstag, 02. Juli 2016, 23:05 (vor 447 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Da muss ich Dir widersprechen!


Ich selbst bin ein "gottloser" Mann. Ich brauche "Gott" nicht und ich glaube auch nicht an einen allmächtigen Übervater. Dennoch habe ich für mich als Mann und als Individuum mein Leben relativ gut im Griff. Ich habe meine Ziele und begreife meine Umwelt weitgehend (Umwelt= Politik, Gesellschaft, Machenschaften, Ideologie etc.).

Und jetzt das berühmte ABER! Aber ich bin nur einer von Milliarden. Die meisten Menschen leben anders als ich, sind im gesellschaftlichen Prozess viel enger eingebunden als ich, durchschauen meist nicht die Propaganda der Regierung und folgen lieber den Leitmedien. Wenn ich die Theorie aufstelle, dass die Männer in der Lage sind, gewisse Probleme zu lösen, ist das lediglich die Theorie. Denn wie Du richtig erkannt hast, sind es hauptsächlich die Männer selbst, die den Feminismus am Leben erhalten und den Frauen dadurch Vorteile verschaffen zuungunsten vieler Männer und dadurch der gesamten Gesellschaft, die durch den Feminismus auseinanderfällt.

Das heißt für mich selbst, das Individuum, habe ich eine Lösung gefunden. Aber ich weiss, dass sich diese Methode schwer auf die Gesellschaft übertragen lässt. Solche Opportunisten wie den Brautmaier von der Anstalt lassen sich nicht überzeugen, weil sie nur an ihren kleinen Vorteil denken. Der ist ein Mann ähnlich den Männern, die in Diktaturen mitgewirkt haben. Ihnen ging und geht es nur um individuelle Bedürfnisse der minderwertigsten Art.

Und ob "Gott" die Lösung ist, bezweifle ich. Jedoch wird "Gott" eher das Problem lösen können als der Verstand. Denn die Mehrheit ist nicht imstande, ihren Verstand einzusetzen. Der Glaube ist auch in der sogenannten modernen Zivilisation eher in den Köpfen zu verankern, als an die Vernunft der Masse zu appellieren.


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