KK in Dekadenz: "Wir müssen uns auch bei den Frauen entschuldigen", so der Papst.

T.R.E.Lentze, Montag, 27. Juni 2016, 13:27 (vor 453 Tagen)

Es sind seltsame Worte, die Papst Franziskus gesprochen haben soll.

Zunächst:

"Die Geschichte der Homosexuellen in unserer Gesellschaft ist schlimm, denn wir haben viel dazu beigetragen, sie ins Abseits zu schieben." Dafür müssten sich Kirche und Gesellschaft entschuldigen.

Was soll das? Homossexuelle sind nicht ins Abseits geschoben worden; sie sind im Abseits, nämlich abseits der Normalität. Davon abgesehen sollte Sexualität - die der Normalen und noch mehr die der Perversen - ohnehin im Abseits bleiben. Denn das unterscheidet den Menschen vom Tier: daß er sich schämen kann. Das Tier pißt, kackt und kopuliert auf der Straße; der Mensch tut alles das hinter verschlossener Tür.

Freilich nur, sofern er wirklich ein Mensch ist, d.h. sich zum Menschsein bekennt. Tut er das nicht; behauptet er gemäß gängiger biologischer Auffassung, der Mensch sei ein (immerhin - wie lange noch? - höheres) Tier, dann verwirkt er sich die Menschenrechte, denn diese schützen die menschliche Würde. Tiere haben diese Würde nicht. Biologisten können nur Tierschutz für sich in Anspruch nehmen.

Und nun auch noch:

Wir müssen uns auch bei den Armen entschuldigen, den Frauen, die ausgenutzt, den Kindern, die zur Arbeit gezwungen wurden. Wir müssen uns entschuldigen für die vielen Waffen, die wir gesegnet haben.

Das mit den Waffen mag ja stimmen. Aber ausgenutzt werden doch vor Allem Männer. Die büßen das bekanntlich mit höherer Sterblichkeit - außer in Klöstern, u.A., weil da die Ausnutzerinnen fehlen.

Mittlerweile bin ich beinahe stolz darauf, in keiner Kirche Mitglied zu sein. Eine Kirche, die meinen Vorstellungen der christlichen Wahrheit genügen würde, wäre verboten. Es würde hier eine ähnliche Verfolgung stattfinden wie in muslimischen Ländern.

trel

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