Karl Dall freigesprochen und mit (viel zu wenig) Geld entschädigt.

T.R.E.Lentze, Dienstag, 09. Dezember 2014, 21:25 (vor 1505 Tagen)

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Bild rechts: Anja-Maria Stampfli, die Falschbeschuldigerin.

Ich habe es geahnt und war mit dieser Ahnung sicher nicht allein, daß Karl Dall freigesprochen würde. Siehe "Spiegel"-Bericht.

Seine materielle Entschädigung beläuft sich auf 8.300 Euro. Die tatsächlichen materiellen Verluste durch Stornierung von Aufträgen werden dadurch wohl nicht ausgeglichen, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des 73-Jährigen schon gar nicht.

Bezeichnenderweise hat der "Spiegel" hierzu keine Kommentarfunktion eingerichtet. Die Feminismuskritiker werden wohl zunehmend gefürchtet. Wenn überhaupt etwas, dann ist dies das einzig Positive an der Geschichte.

Meiner Meinung nach sollten Entschädigungen für Falschbeschuldigung und die Strafen für die Falschbeschuldigerinnen drastisch erhöht werden.

Nachtrag:

In einem Artikel der "Welt" ist die Berichterstattung etwas ausführlicher.

Bemerkenswert erscheint mir diese Passage:

Das wiederum klingt auf einem Tonband anders, das die Klägerin heimlich aufgenommen hat. Darauf ist Dall zu hören, wie er die 43-Jährige als "Granate im Bett" lobt und sich entschuldigt für seine Prostataprobleme. Dall hat mittlerweile seinerseits Anzeige gegen die Frau erstattet, weil sie ohne seine Einwilligung Tonbandaufnahmen und Fotos im Zimmer gemacht hat.

Ist das wirklich verboten? Dann würde es auch für Männer gelten, die sich auf diese Weise vor einer Falschbeschuldigung schützen wollen.

Und:

[Udo] Jürgens hingegen berichtete dem Gericht offenbar von jahrelangem Telefonterror und der "Hölle auf Erden". Anja S. habe sogar gedroht, sich bei einem Konzert zu erschießen. Im Fall von zwei Politikern, denen sie nachstellte, wurde die Journalistin sogar schon verurteilt, einmal zu 30.000 Franken Strafe, die sie bisher noch nicht zahlen konnte. Daher käme ihr eine Verurteilung von Dall durchaus zupass: Ihr Anwalt forderte 52.000 Schweizer Franken (43.200 Euro) Schmerzensgeld und Schadenersatz für die erlittenen Qualen.

Na schön, daß die Erotomanin sich beizeiten schon einen gewissen Ruf erworben hat.

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Eins hat Karl Dall gut formuliert:

Die Klägerin fühle sich "durch Zurückweisung vergewaltigt".

Ja, egal was man macht: Für manche Weiber ist die bloße Existenz des Mannes schon eine Form der Vergewaltigung. Oder jedenfalls eine Qual. So für Christa Mulack:

Das männliche Geschlecht hat sich auf diesem Planeten so breit gemacht, daß weibliche Heimatlosigkeit die unausweichliche Folge ist.

Ähnlich geäußert haben sich Antje Schrupp, Luise Pusch u.A. (siehe Sexistinnen-Pranger).

trel

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