„Goldröcke“ - die Frauenquote – für wen erdacht?

Frauenförderung, Montag, 08. Dezember 2014, 17:08 (vor 1568 Tagen)

Ein lesenswerter Text.

"Briefe an die Redaktion"

Auszug: Allenthalben geistert sie durch die Medien, die sogenannte Frauenquote. Mit verdächtiger Vehemenz wird sie vor allem von weiblichen Politikern als die Wunderlösung für endgültige Gleichberechtigung und Heilung der gesellschaftlichen Probleme schlechthin dargestellt. Manche sprechen von einem starken Signal.

Ein starkes Signal? Oder das völlig falsche Signal? Sind Frauen minderbemittelt? Vermittelt die Frauenquote nicht den diskriminierenden Beigeschmack, dass Frauen irgendwie beschränkt seien und trotz vollständiger, gesetzlicher Gleichberechtigung im freien Wettbewerb nicht „ihren Mann“ stehen können? Deshalb müssen wir spezielle Frauenplätze reservieren. So gesehen bestätigt die Quote eine generelle Unterlegenheit der Frau. Eigentlich an sich schon eine inakzeptable Beleidigung und ein Rückschlag für alle Frauen, die ihren Weg selbstständig und selbstbewusst gehen und sich nun pauschal einem ironischen „Quoten-Lächeln“ ausgesetzt sehen. Kaum die geeignete Art und Weise, Frauen, insbesondere auch auf hohem Niveau in der Umgebung von Leitwölfen und Alpha-Männern, Respekt zu verschaffen.

Genauso fraglich ist, warum Frauen z. B. in öffentlichen Institutionen oder in der Politik bevorteilt werden sollen. Alle diese Karrieren stehen ihnen doch eigentlich sowieso und uneingeschränkt offen. Nicht einmal die bekannte Diskussion um Kinder und Karriere bietet ein Argument, denn ...

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