"Die Frau hatte das Geld im Namen von Obdachlosen kassiert, die gar keine Leistungen beantragt hatten."

T.R.E.Lentze, Samstag, 06. Dezember 2014, 22:46 (vor 1508 Tagen) @ Musharraf Naveed Khan

Derweil kassiert vielleicht eine andere freundliche Frau im Namen der Beiden ab, ohne das die davon was wissen ....

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_72024674/jobcenter-mitarbeiterin-verurteilt.html

Zitat:

Das Amtsgericht in Krefeld verurteilte die geständige 57-Jährige zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren Haft wegen gewerbsmäßiger Untreue. Strafmildernd fiel ins Gewicht, dass die Frau wegen der Taten ihren Job verloren hat.

[...]

Die Frau hatte das Geld im Namen von Obdachlosen kassiert, die gar keine Leistungen beantragt hatten. Das Geld gab sie bei Shoppingtouren und für Urlaubsreisen aus. Der Staatsanwalt hatte zweieinhalb Jahre Gefängnis beantragt.

Immer, wenn eine Frau verurteilt wurde, frage ich mich: "Wie hoch wäre ein Mann bestraft worden?" In diesem Falle habe ich keinen Vergleichsmaßstab.

Merkwürdig finde ich allerdings, daß der Jobverlust, der wegen der Untreue ja unvermeidlich war, strafmildernd wirkte. Meiner Einschätzung nach würde die Sache bei einem männlichen Täter anders gesehen. Vor Allem dann, wenn die vermeintlichen Obdachlosen als weiblich eingetragen wären. Ein Mann, der Weiber um ihr Geld betrügt, statt umgekehrt, das wiegt in den Augen der Gynokratie schwerer. Schon die wenigen weiblichen Unterhaltsverpflichteten, die es auch gibt, sind ja regelmäßig sehr erbost darüber, daß sie zahlen sollen. Die Rede vom Archetyp der Nutte als Grundbestandteil weiblichen Wesens hat schon seine Berechtigung.

Gruß
trel

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