Link für die Studie: Testosteron macht Männer ehrlicher.

T.R.E.Lentze, Donnerstag, 04. Dezember 2014, 16:55 (vor 1572 Tagen) @ Der/ Anarchist

Und so verkehrt ist das nicht. Erst vor einigen Tagen hatte ich wieder mit "denkbar", dem Feminist aus der JF, einen Dialog(?). Das Thema war Tugce. Dieser Dummkopf schrieb sinngemäß am Ende seines Kommentars, dass die Öffentlichkeit die Justiz leid sei, die solche "Testosteronmonster" mit Samthandschuhen anfasse.

Diesen Dialog der Leser habe ich jetzt via Stichworteingabe "Tugce" nachgelesen. Schade, daß ich den Dialog verpaßt habe.

Ein interessantes Argument hat Eckart Eckstein eingebracht. Zitat:

Wie man z.B. bei Hunden sehen kann, verebbt die Aggression angesichts von Unterwerfungsgesten. Bei gesellig lebenden Tierarten kämpfen Männchen quasi "ritterlich" um die Rangfolge, – während weibliche Aggression ein anderes Ziel hat: nämlich die genetische Fortpflanzungskonkurrentin dauerhaft zu beseitigen, sprich, sie zu töten!

Man weiß aus der praktischen Ethologie, daß ein Rüde mit einer Hündin im selben Käfig (wo er nicht fliehen kann) beim nächstbesten Streit um Futter o.ä. in Lebensgefahr ist. Er bietet nämlich, fühlt er sich unterlegen, auf dem Rücken liegend seine Kehle dar, und "glaubt" sozusagen, die Hündin würde jetzt von ihm ablassen. Stattdessen beißt sie zu! Ernstkämpfe, wenn es welche sind, zwischen Hündinnen sind stets solche auf Leben und Tod. [...]

Daß weibliche Aggressivität sich überwiegend nicht direkt und explosibel, sondern eher geplant, kaschiert, "hinterlistig" und auf Umwegen (Intrigen) äußert, könnte ein evolutiv entstandener sozialer Mechanismus der Kontrolle und Eingrenzung gerade der prinzipiell intensiveren weiblichen Aggressivität sein, um Harmonie und Stabilität der Gruppe zu gewährleisten.

Ja sogar die in allen gegenwärtigen und vergangenen Kulturen mehr oder weniger ausgeprägt existierende "Diskriminierung" der Frauen könnte ein solcher uralter sozialer Regulierungsmechanismus sein. Immerhin ist unübersehbar, daß, wenn dieser Faktor ausgeschaltet ist, Frauen erheblich aggressiver, vor allem aber sadistischer sein können als Männer.

[...]

Die oft zu hörende Vorstellung, eine von Frauen regierte Welt wäre endlich eine friedliche und gerechte Welt, ist absolut naiv, höchstwahrscheinlich wäre es eher die Hölle auf Erden und die Kriege noch häufiger und grausamer.

Übrigens haben fast alle normalen Frauen – also keine feministisch überspannten Intellektuellen -, mit denen ich über diese Dinge sprach, mir zugestimmt!

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Siehe dazu auch meinen Artikel: "Ganz normale Frauen." In den KZs hatten Frauen Gelegenheit, ihren Gewalt-Primat unter Beweis zu stellen. Gewalt - in ihrer ungeregelten, verschlagenen und perversen Form - ist primär weiblich!

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Merkwürdig übrigens, daß die Feminismuskritiker die Studie, welche Testosteron mit männlicher Ehrlichkeit in Verbindung bringt, nicht gefunden haben. Mir gelang dies per Google mit einem Schlag:

Sexualhormon: Testosteron macht Männer ehrlicher

Testosteron hat einen zweifelhaften Ruf: Das Männlichkeitshormon fördere Aggressionen und Konkurrenzverhalten, heißt es. Jetzt aber hat eine Studie ergeben, dass Männer mit hohem Testosteronspiegel auch ehrlicher sind.

Es ist eben so, wie Eckart Eckstein in seinem Leserkommentar schon schrieb, daß Männer Regeln einhalten, Weiber nicht.

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Das steht aber auch schon in meiner ersten Netzseite (2008), Schlägerinnen-Stopp! - Gewalt ist weiblich. Ich zitiere:

Zum Bild rechts: Es gibt geregelte Auseinandersetzungen - und es gibt Gewalt.

Durch den Sport haben zunehmend auch Frauen Gelegenheit zu geregelten Auseinandersetzungen. Bezeichnenderweise aber wurden diese Regeln durch Männer festgelegt.

Männer und Frauen unterscheiden sich vielleicht nicht im Maße ihrer Aggression, sicher aber in der Bereitschaft, sich Regeln zu unterwerfen.

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Und noch was: Der Hinweis von Eckart Eckstein, daß Hündinnen ihre männliche Artgenossen totbeißen, weil diese, in Erwartung der Einhaltung des Unterwerfungsrituals, sich auf den Rücken legen, trifft auch auf den Menschen zu. Dies ist die Grundlage für eine ganz wichtige Regel in der Terrorismusbekämpfung, siehe meinen Artikel: "Erschießt die Frauen zuerst!" (2011)

Grüße
trel

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